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Goldene Zeiten beim Rosa Riesen

Pinkes Telefon
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Die Deutsche Telekom „erfreut sich bester Gesundheit“, wie man so bei älteren Herrschaften sagt. Und die Telekom ist ja auch wirklich das Urgestein der Branche, allen Unkenrufen zum Trotz. Nach Jahren der Stagnation ist sie nun zuverlässig auf Wachstumskurs, dazu trägt vor allem der nachhaltige Ausbau der eigenen Infrastruktur bei.

Solides Wachstum im In- und Ausland

Es ist bekanntlich wieder einmal Quartalszahlenzeit, und auch die Telekom legt am 10. November frisches Datenmaterial vor, das sich sehen lassen kann. Allein zwischen Juli und September sind über 320.000 Neukunden hinzugekommen. So kann sich der Bonner Telekomriese nun mit stolzen 41,46 Millionen Vertragskunden brüsten. Aus Mobilfunksicht besonders im Fokus: Der Anteil neuer Magenta-Eins-Kunden. Er liegt bei mittlerweile respektablen 2,6 Millionen. Erfreulich für die Telekom: Das Wachstum kommt vor allem aus der Substanz – vor allem der Anteil relevanter Laufzeitverträge hat zugenommen, während Prepaid mit „nur“ noch 286.000 Kunden moderat rückläufig ist.

Vielen bis heute unbekannt: Die Telekom ist auch in den USA als Mobilfunkanbieter aktiv – und das mit steigendem Erfolg. Die Konzernsparte T-Mobile USA wuchs allein im zurückliegenden Quartal um satte zwei Millionen Kunden.

Internet wichtiger als Telefon

Der Abschluss wichtiger (und von der öffentlichen Hand geförderten) Infrastrukturprojekte trägt offenkundig Früchte: Rund 12,8 Millionen Breitbandanschlusskunden kann die Telekom derzeit verbuchen, das ist ein Plus von 65.000. Während vielfach noch kontrovers über Vectoring diskutiert wird, nutzen bereits 3,86 Millionen Kunden die zukunftssichere Glasfaser-Technologie im Netz der Deutschen Telekom, das sind 280.000 mehr als im zweiten Quartal und ein respektabler Wachstumswert.

Erstaunlich demgegenüber sind schwache Zahlen aus dem klassischen Telefoniesektor. Rund 100.000 Festnetzanschlüsse weniger bedient die Telekom und kommt damit noch auf eine Gesamtzahl von etwa 19,9 Millionen deutschlandweit. Maßgeblich hier: Der verstärkte Trend zum Mobiltelefon. Immer mehr Nutzer verzichten auf einen klassischen Telefonanschluss zugunsten eines Mobilfunkvertrages mit gleichwertiger Allnet-Option.

Die nackten Zahlen

Um fast 6 Prozent steigt der Umsatz der Deutschen Telekom im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 18,11 Milliarden Euro. Dabei werden Auslandsmärkte immer wichtiger, rund 66 Prozent steuern sie zum Umsatzergebnis bei. Das bereinigte Bilanzergebnis (EBITDA) liegt im dritten Quartal bei 5,53 Milliarden Euro. Mit einem Konzernüberschuss von 1,05 Milliarden Euro steht Telekom-CEO Timotheus Höttges also gut da, zum soliden Ergebnis trug aber auch ein Personalabbau um 3,1 Prozent bei. Rund 219.000 Mitarbeiter beschäftigt die Deutsche Telekom derzeit.

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