Startseite News & Trends Note 8: Massig Kraft und ein Wermutstropfen

Note 8: Massig Kraft und ein Wermutstropfen

Note 8: Massig Kraft und ein Wermutstropfen
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Das Galaxy Note 8 bekommt eine ganz besondere Austattung. Die Freude darüber hält sich aber vermutlich in Grenzen. Denn neben den guten News zum stärkeren Prozessor, hat ein Samsung-Mitarbeiter Informationen zum Note 8 verraten, die vielen Samsung-Fans nicht gefallen werden. 

QualcommDie guten News zuerst: Samsung wird in seinem Note 8 vermutlich den neuen Snapdragon 836 verbauen. Dieser soll im Juli vorgestellt werden. Die Präsentation des Note 8 wird vermutlich im frühen Herbst stattfinden – bevor Apple sein Flaggschiff präsentiert, versteht sich. Der Snapdragon 836 soll sich nur wenig vom aktuellen Snapdragon 835 unterscheiden, sich allerdings durch eine stark verbesserte Energie-Effizienz auszeichnen. Er wird mit 2,5 Gigahertz eine minimal höhere Kern-Taktung als sein Vorgänger haben. Das Samsung Galaxy Note 8 soll das erste Smartphone mit dem neuen Qualcomm-Chip sein. Vermutlich hat sich Samsung hier einen ähnlichen Deal wie mit dem Snapdragon 835 gesichert. Der Chip soll auch in den neuen Pixel-Smartphones zum Einsatz kommen. Im Januar soll dann schon der bessere Snapdragon 845 erscheinen.

Neben dem neuen Prozessor soll es noch ein weiteres Feature geben, dass das Note 8 zumindest für eine Weile einzigartig macht. Das Display des Smartphones soll 6,3 Zoll messen und randlos sein. Über die entsprechenden Display-Panels müsste Samsung bereits verfügen, schließlich soll der Hersteller auch die Bildschirme für Apples iPhones fertigen, die ebenfalls randlos und gebogen sein sollen.  Beim Note 8 soll außerdem erstmals eine Dual-Kamera mit an Bord sein.

Die Sache mit dem Fingerabdrucksensor

Samsung Galaxy S8
Schlecht platziert: Beim Samsung Galaxy S8 sitzt der Fingerabdrucksensor neben der Kamera.

Schlecht platziert, umständlich und schwer zu erreichen – Samsung musste sich wegen des Fingerabdrucksensors beim Galaxy S8 eine Menge anhören. Aufgrund der vielen negativen Rückmeldungen war zu erwarten, dass der Hersteller beim nächsten Top-Gerät umdenken würde. Stattdessen müssen die Fans nun aber wieder mit einem Smartphone rechnen, bei dem der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite neben der Kamera platziert wird. Ein Samsung-Mitarbeiter hatte online mitgeteilt, dass der Konzern lange versucht habe, den Sensor unter dem Display zu verbauen.  Letztendlich soll sich der Konzern aber dazu entschieden haben, den Sensor auf der Rückseite zu platzieren. Als Grund nennt der Insider technische Grenzen in puncto Sicherheit.

Samsung wird noch immer nachgesagt, dass der Note 7-Skandal zustande kam, weil das Unternehmen sein Flaggschiff vor dem iPhone 7 präsentieren wollte. Ob der Zeitdruck den Konzern hat nachlässig werden lassen, ist nicht abschließend geklärt. Die Vermutung steht aber noch immer im Raum. Dass Samsung sich nun dagegen entscheidet eine Technologie zu verbauen, die noch nicht ausgereift zu sein scheint, ist daher verständlich.

Auf die Position kommt es an

Smartphone mit Fingerabdrucksensor
Ebenfalls auf der Rückseite aber besser platziert: Der Fingerabdrucksensor.

Das Problem mit dem Sensor beim Galaxy S8 ist nicht die Platzierung auf der Rückseite, sondern die Position. Denn der Scanner sitzt neben der Kameralinse und ist dort nur schwer zu erreichen. Andere Hersteller haben den Sensor ebenfalls auf der Rückseite angebracht, aber eine andere Position gewählt. So zum Beispiel LG – Das koreanische Unternehmen begann mit dem LG G2 Knöpfe auf der Rückseite des Smartphones anzubringen. Grund dafür ist die Art, wie wir Smartphones halten. Der Zeigefinger landet in der Regel automatisch auf der Rückseite und kann dort Knöpfe drücken, oder wie beim LG G5 den Finger auf den Fingerabdrucksensor legen. Beim Samsung Galaxy S8 sitzt der Sensor direkt neben der Kamera. Mit einer überdachten Platzierung könnte Samsung seine Fans vielleicht ein wenig milder stimmen.

Samsung Galaxy Note 8

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