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Huawei Mate 10: Mit Vollgas auf die Überholspur

Huawei Mate 10
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Nur noch wenige Tage, dann stellt Huawei seine neueste Geheimwaffe im Kampf um wichtige Marktanteile vor: Das Huawei Mate 10. Der Nachfolger des 2016er Mate 9 soll nicht nur der Android-Konkurrenz gehörig Druck machen: Vor allem das iPhone 8 nimmt der Erfolgshersteller aus China ins Visier. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Fakten und spannendsten Gerüchte zum neuen Huawei-Flaggschiff.

Es läuft rund bei Chinas größtem Smartphone-Entwickler. Erst im Sommer strafte Huawei all jene Lügen, die daran gezweifelt hatten, dass es dem Giganten aus dem Reich der Mitte gelingen würde, zum zweiterfolgreichsten Smartphone-Hersteller aufzusteigen. In den sonst traditionell lauen Verkaufsmonaten Juni und Juli lag Huawei nach Verkäufen erstmals vor Apple und musste sich nur noch Weltmarktführer Samsung geschlagen geben.

Nun nimmt Huawei noch einmal Fahrt auf um sich mit seinem neuen Flaggschiff Mate 10 auf dem zweiten Platz festzusetzen. Dafür haben Ingenieure und Designer sämtliche Register gezogen. Das Mate 10 könnte den Handymarkt kurz vor dem Herbst- und Weihnachtsgeschäft nochmal gründlich aufmischen.

Vorstandschef verspricht: Mate 10 stärker als iPhone X

Bereits im Juli hatte Huawei-Chef Richard Yu angekündigt, das Huawei Mate 10 als direkten Konkurrenten zu den Top-Smartphones der Branche zu positionieren: Mehr Akkuleistung bei geringerer Ladezeit, bessere Kamerafähigkeiten und weitere Features soll das Mate 10 ins Feld führen, um Apple und Samsung das Fürchten zu lehren.

Richard Yu
Huawei-CEO Richard Yu bei der Präsentation des Kirin 970 anlässlich der IFA 2017.

Drei Varianten in einer Klasse

2017 ist es endgültig die neue Normalität: Ein Flaggschiff erscheint in zwei Varianten, einer Standardausführung und einer größeren „Plus“-Version. Huawei geht beim Mate 10 ein ganzes Stück weiter: Im Rahmen der IFA bestätigte Huawei-Chef Richard Yu, dass es mehrere Versionen mit Dual-SIM der nächsten „Mate“-Generation geben wird. Dem Vernehmen nach können wir mit einem Huawei Mate 10 rechnen, einem Mate 10 Pro und einem Mate 10 Lite. Die Pro-Version gibt es separat auch im Porsche-Design. Damit würde Huawei die Modellpolitik des Vorjahres fortsetzen. Bereits das Mate 9 erschien in unterschiedlichen Varianten.

Innovatives Display im 2:1-Format?

Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Kein Wunder also, dass sich Hersteller und Entwickler rund um den Erdball mit immer neuen Superlativen überbieten. Randlose OLED-Displays mit brillantem Kontrastumfang und höchster Blickwinkelstabilität gehören dabei heute zum neuesten Schrei. Huawei könnte hier eigene Wege gehen und dabei vom Druck auf die altehrwürdige LCD-Fabrikantenschar profitieren. Denn während nun sogar Apple auf Samsungs OLED-Technologie für beim iPhone X setzt, arbeiten Sony, Hitachi und Toshiba im Joint Venture „Japan Display“ an einer neuen Generation von Bildgebern. Und die könnte nun erstmals im Huawei Mate 10 zum Einsatz kommen, darauf deutet eine Meldung des Tech-Portals PocketNow hin. Unter dem Signet „Full-Active-Display“ verbirgt sich ein 6-Zoll-Bildschirm mit einem Seitenverhältnis von 2:1, wie man es bereits vom Galaxy S8 oder dem LG G6 in ähnlichen Abmessungen kennt.

Neuer Top-Chip von der IFA

Im Rahmen der IFA hat Huawei sein neuestes Prozessor-Juwel enthüllt: Den Kirin 970. Passend dazu kam auch gleich die Bestätigung, dass der 970er das Mate 10 antreiben wird. Acht Prozessorkerne mit bis zu 2,4 GHz sollen ähnlich wie beim Vorgänger Mate 9 für neue Benchmark-Rekorde sorgen. Dabei setzt Huawei genau wie die Konkurrenz von Samsung und Qualcomm auf Fertigung im 10-nm-Verfahren. Dürfen wir Yus Äußerungen Glauben schenken, dann konzentriert sich Huawei beim Kirin 970 jedoch auf Effizienz – für maximale Akkulaufzeiten. Außerdem soll der Kirin 970 das Mate 10 fit für die Zukunft machen. Mit an Bord ist die sog. NPU: Die Neural Processing Unit – ein Extra-Prozessor für Lernalgorithmen rund um künstliche Intelligenz. Die NPU kann in unterschiedlichsten Gebieten zum Einsatz kommen, etwa bei der Erkennung von Objekten in Bildern oder Videos.

Top-Ausstattung

Darüber hinaus dürfte das Mate 10 mit leistungsstarken Upgrades punkten, etwa mit LTE Cat. 18 und Datenübertragungsraten von bis zu 1,2 Gigabit pro Sekunde. Außerdem können sich Käufer auf eine von Leica entwickelte Dual-Kamera freuen – übrigens dasselbe Modell, das auch beim LG V30 zum Einsatz kommt – allerdings mit lichtstarker f/1.6 Blende für beide Objektive – das gibt es beim V30 nicht.

Preis und Verfügbarkeit

Am 16. Oktober wird das Huawei Mate 10 der Öffentlichkeit präsentiert, u.a. bei einem Live-Event in München, bei dem auch DEINHANDY dabei sein wird. Preislich dürfte das Mate 10 im Einzelhandel für rund 700€ über die Ladentheke gehen. Weitaus günstigere Angebote mit Vertrag findest Du aber natürlich schon kurz nach dem Start bei uns 😉

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Vertragsverlängerung

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