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Google Assistant lässt weiter auf sich warten

Google Assistant braucht länger
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Der Google Assistant ist nun schon seit einigen Monaten freigegeben, trotzdem können bisher nur wenige das Feature nutzen. Schuld an der Verzögerung ist die Anpassung. Mit einem einfachen Trick lässt sich der Google Assistant aber sofort benutzen.

Eigentlich soll der Google Assistant etablierten Sprachassistenten wie Apples Siri Konkurrenz machen, doch bislang konnte er kaum genutzt werden. Schuld ist die langsame Bereitstellung. Zuerst war der Zugriff nur auf wenige Google-Geräte beschränkt – die Pixel-Smartphones, den Google Home Lautsprecher und Smartwatches mit Android Wear 2.0. Am 3. März 2017 war es dann endlich soweit: Google twitterte, dass der Google Assistant ab sofort für alle kompatiblen Android Smartphones verfügbar sei. Unter kompatible Smartphones fasst Google alle Handys zusammen, die mindestens Android 6.0 Marshmallow als Betriebssystem installiert haben, über 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher oder mehr verfügen und wenigstens ein HD-Display aufweisen können.

Google Assistant kann kaum genutzt werden

Obwohl der Google Assistant nun schon seit mehreren Monaten bereitgestellt wird, können viele Android-Nutzer den Sprachassistenten nicht nutzen. Eine Umfrage auf Caschys Blog zeigt, dass ganze 66 Prozent von insgesamt 6.274 Befragten trotz kompatiblen Smartphone den Google Assistant nicht benutzen können. Acht Prozent haben kein unterstütztes Handy. Nur 26 Prozent können den Sprachassistenten auf ihrem Gerät verwenden. Drei Monate sind seit Beginn der Verteilung verstrichen. Wie gewohnt geht es bei Google-Android nur langsam mit der Bereitstellung voran. Schuld ist wahrscheinlich, wie auch bei den Betriebssystemupdates, die Abstimmung auf die unterschiedlichen Firmwares der Hersteller.

Wir wissen, wie ihr trotzdem an den Google Assistant kommt

Zuerst wird dafür die Systemsprache des Smartphones auf Englisch umgestellt. Der Assistent beherrscht zwar schon Deutsch, wird momentan aber nur auf Englisch von Google zur Verfügung gestellt. Wer den Google Assistant nutzen will, muss also eine englische Benutzeroberfläche in Kauf nehmen. Als nächstes wird die aktuellste Version des „Google Play Dienstes“ installiert. Außerdem musst Du dich als Tester für die Beta-Version der Google-App registrieren. Wenn das erledigt ist, wird die App ganz einfach aus dem Google Play Store runtergeladen.

Damit ist die Sache aber noch nicht erledigt! Als nächstes wird der Chache der Google App gelöscht. Dazu gehst Du in den Handy-Einstellungen unter „Apps“ auf die Google App. Unter „Speicher“ wird die Option „Cache Löschen“ ausgewählt. Zu guter Letzt wird die Spracherkennung eingerichtet. Dazu wird „Google“ in den Einstellungen geöffnet. Unter „Suche wird die Option „Stimme“ ausgewählt. Über „Ok Google Erkennung“ wird eingestellt, wie das Smartphone auf die Spracherkennung reagieren soll. Damit ist die Einrichtung abgeschlossen. Der Assistent wird sich im Laufe der Zeit an Dein Nutzerverhalten anpassen. Also keine Panik, wenn nicht alles von Beginn reibungslos funktioniert.

Das kann der Google Assistant

Der Google Assistant kann Dir in erster Linie alle möglichen Alltagsfragen beantworten. Er liefert passende Google-Suchergebnisse und erkennt im Gegensatz zu anderen Assistenten Zusammenhänge. Das bedeutet, dass eine Frage nicht exakt formuliert werden muss, um die richtige Antwort zu erhalten. „Wie steht die Facebook-Aktie“? reicht aus, um zum aktuellen Börsenkurs von Facebook geleitet zu werden. Außerdem können verschiedene Funktionen des Smartphones mittels Sprachsteuerung bedient werden. Der Befehl „Spiel Musik“ startete dann zum Beispiel die Musikwiedergabe. Sogar die Interaktion mit Google-Apps ist möglich. „Suche auf YouTube…“ kann verwendet werden, um bestimmte Videos oder Kanäle schnell zu finden.

Der Google Assistant bietet viele nützliche Hilfestellungen. Wer nicht länger warten will, sollte unbedingt den oben genannten Trick anwenden, um den Sprachassistenten freizuschalten.

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