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Umsatztief bei HTC

HTC Umsatztief
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Die Umsätze fallen: HTC konnte sich mit seinem aktuellen Flaggschiff offenbar nicht retten. Der Konzern, der schon vor dem Smartphone arge Schwierigkeiten auf dem Markt hatte, verkündete jüngst die aktuellen Geschäftszahlen. Diese dürften den Konzern alles andere als zufriedenstellen.

Der Januar ist rum und HTC veröffentlicht die Zahlen des ersten Verkaufsmonats dieses Jahres. Insgesamt verzeichnete der Konzern einen Umsatz von 4,67 Milliarden Neue Taiwan Dollar, das sind umgerechnet etwa 140,46 Millionen Euro. Damit hat das Unternehmen ein neues Tief erreicht. Das Unternehmen hatte im Weihnachtsquartal monatlich etwa 27,18 Prozent mehr herausholen können und auch im Gegensatz zum Januar im vergangenen Jahr sind die Umsätze stark gesunken. Damals waren die Umsätze noch um 28 Prozent höher gewesen.

Umdenken

Wie bereits berichtet, wird es in diesem Jahr nicht nur eines, sondern gleich drei neue Flaggschiffe geben. Der Konzern hatte im Januar bereits die neuen U-Modelle, das U Play und das U Ultra vorgestellt. Diese werden mit dem Marktstart des neuen Snapdragon 835 durch ein weiteres Flaggschiff ergänzt, wie HTCs Smartphone-Chef Chang Chia-Lin in einem Interview erklärte. Das Smartphone soll aktuellen Infos zufolge bereits getestet werden. Bei diesem neuen Flaggschiff, vermutlich dem HTC 11, ist von dem Konzern nun ein konsequentes Umdenken gefordert. Mit bisherigen Geräten konnte HTC kaum noch Kunden zum Kauf überzeugen, obwohl das HTC 10 ein durchaus leistungsstarkes Gerät ist. Allerdings fehlt es auch hier an einem tatsächlichen Alleinstellungsmerkmal. Preislich bewegt sich HTC in der gleichen Liga wie LG und Samsung. Dafür muss der Hersteller seinen Kunden aber auch etwas bieten. Wieso sollten sie sonst knapp 700 Euro für ein Smartphone ausgeben, immerhin ist die Konkurrenz aus Asien fitter und günstiger. Mit den neuen U-Geräten zeigt HTC aber zumindest schon einmal, dass eine neue Richtung kein Problem ist. Edle Geräte mit starker Ausstattung und der neue Mut zur Farbe lassen hoffen, dass das kommende Flaggschiff ebenfalls aus der alten Linie ausbricht.

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