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Samsung: Galaxy S8 mit Sprachassistent Viv?

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Apple hat einen, Microsoft hat einen und Google auch: Persönliche Sprachassistenten gehören bei den ganz großen Herstellern zur Ausstattung dazu. Auch Samsung installiert mit S-Voice einen Assistenten auf seinen Geräten. Doch das koreanische Unternehmen strebt offenbar nach besserer Software.

Samsung hat das amerikanische Startup Viv Labs gekauft und wird in Zukunft vermutlich auf dessen Sprachassistenten Viv setzen. Viv Labs wurde von den Siri-Erfindern Dag Kittlaus und Adam Cheyer gegründet. Für ihre Arbeit haben sie sich ein klares Ziel gesteckt: Die Software Viv soll besser als Siri werden. Im Mai wurde Viv in New York vorgestellt und konnte prompt von sich überzeugen. Bei der Präsentation konnte der Assistent problemlos und schnell Fragen wie „Hat es in Seattle vor drei Donnerstagen geregnet“ beantworten.

Besser als Siri

Die Technik hinter Viv nennt sich „dynamic program generation“ und sei, so Kittlaus, ein Durchbruch in der Informatik. Viv programmiere sich in Echtzeit selbst und soll ein Assistent für alle Belange werden. Das Programm hat zudem eine Schnittstelle für andere Apps, wohingegen Siri in ihrer Sandbox-Umgebung nicht auf andere Programme zugreifen und lediglich Websuchen starten kann.

Mit dem Kauf von Viv Labs schreitet Samsung nun also auch in Richtung künstliche Intelligenz und könnte am Ende sogar mit einem besseren Programm als Siri ausgestattet sein. Injong Rhee, Mobile Unit CTO bei Samsung, erklärte, dass es darum gehe, die Nutzung der Samsung-Geräte zu verbessern. Seinen Aussagen nach könnte Viv schon 2017 Bestandteil der Galaxy-Smartphones sein.

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Was wurde aus S-Voice?

Der Sprachassistent S-Voice ist auf jedem Samsung-Smartphone vorinstalliert, ist aber lange nicht so bekannt wie Siri. Das Feature kann diktierte Nachrichten notieren, die Internetsuche starten oder Personen anrufen. Ob S-Voice von Viv abgelöst wird und ob wir die neue Software vielleicht im Galaxy S8 zu sehen bekommen, bleibt abzuwarten.

Der schöne Name der Sprachassistentin ist eigentlich nur eine Abkürzung und bedeutet Speech Interpretation and Recognition Interface. Siri ist seit fünf Jahren auf iOS-Geräten, wie iPhones und auch iPods vorinstalliert.

Microsoft hat seine Assistentin nach der künstlichen Intelligenz aus der Computerspielserie Halo benannt. Sie wurde 2014 im Rahmen der Microsoft-Konferenz Build 2014 vorgestellt und ist für Microsoft Phone 8.1, Windows 10 und sogar für Android und iOS verfügbar.

Das Spracherkennungsprogramm S-Voice wurde 2012 erstmals auf dem Samsung Galaxy S3 zum Einsatz. Die Software wird durch die direkte Ansprache des Smartphones mit „Hallo Galaxy“ aktiviert. Wird der Home-Button des Smartphones zweimal kurz hintereinander gedrückt, wird S-Voice ebenfalls aktiviert.

Der Google Assistant ist in die Chat-App Allo integriert und auf dem neu erschienenen Google Pixel vorinstalliert. Bisher hatte der Internetriese mit Google Now einen Assistenten in Form einer App angeboten, der sowohl für iOS als auch Android genutzt werden konnte.

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