Startseite News & Trends Irrelevant oder irre relevant? Das Google Pixel 2 ist da!

Irrelevant oder irre relevant? Das Google Pixel 2 ist da!

Irrelevant oder irre relevant? Das Google Pixel 2 ist da!
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Google hat gestern Abend sein zweites Flaggschiff-Smartphone, das Pixel 2, vorgestellt. Wie bereits vor einigen Tagen vermutet, hatte Google in der Präsentation wirklich kaum noch große Überraschungen zu verkünden. Verschwindet das Google Pixel neben der Konkurrenz?

Was für Apple das iPhone, das ist für Google das Pixel. Im Gegensatz zur Konkurrenz aus Cupertino hat der Internetriese seine Flaggschiffreihe zwar erst im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, allerdings weiß Google trotzdem ganz genau worauf es ankommt. Klar, das Unternehmen kann aus jahrelangen Beobachtungen und seinen Erfahrungen mit den Nexus-Smartphones schöpfen. Diese fanden nie ihren Weg zur breiten Masse – das soll sich mit den Pixel-Smartphones ändern. Ein Blick auf das Gerät zeigt, dass der Internetgigant in der selben Liga spielen will, wie Samsung und Co. Hinter den Kulissen gibt es allerdings ein paar besondere Details zu entdecken.

Ausstattung: wie erwartet

Pixel Buds
Smarte Ergänzung: Als Zubehör zum Pixel gibt es die Pixel Buds.

Ja die Gerüchteküche hatte vorher schon alle Infos an die Öffentlichkeit gebracht, die in irgendeiner Weise interessant gewesen wären. Deshalb ist die Ausstattung des Pixel 2 und des Pixel 2 XL schnell abgehakt. Unter der Haube sitzen ein Qualcomm Snapdragon 835, 4 GB Arbeitsspeicher, wahlweise 64 oder 128 GB Speicher und ein Akku mit 2.700 Milli-Ampere-Stunden oder 3.520 Milli-Ampere-Stunden – je nach Modell. Das Pixel 2 XL ist wie zuvor vermutet mit einem 18:9-OLED-Display mit 6-Zoll-Diagonale und QuadHD+-Auflösung ausgestattet. Das kleinere Pixel 2 hat ein Amoled-Display mit üblichem Seitenverhältnis von 16:9 und Full-HD-Auflösung. Entgegen den Gerüchten wurden beide Smartphones mit einem druckempfindlichen Rahmen ausgestattet, über den der Google Assistant gestartet werden kann. Die Frontkamera ist 8 Megapixel stark, eine 12-Megapixel-Linse sitzt auf der Rückseite. Im DxOMark konnte die Kamera schon überzeugen: Der Rangliste zufolge sticht das Google Pixel 2 die bisherigen Spitzenreiter Note 8 und iPhone 8 Plus problemlos aus.

Sonst noch was? Ach ja, Wireless Charging fehlt ebenso wie der Kopfhöreranschluss. Und was kostet der ganze Spaß? Das Pixel 2 mit 64 GB Speicher ist für 799 Euro zu haben. Willst Du einen größeren Speicher, musst Du 909 Euro zahlen. Das Pixel 2 XL kostet in der kleinen Varianten 939 Euro, für zusätzlichen Speicher verlangt Google dann insgesamt 1.049 Euro. Das Google Pixel 2 ist schon ab dem 19. Oktober im Handel erhältlich. Die größere Version kommt erst Mitte November in die Geschäfte.

Twitter-Leaker Evan Blass hatte wenige Tage vor der Präsentation bereits Bilder des neuen Google-Smartphones veröffentlicht.

Spannend ist der Blick auf die Details des Pixel 2

Natürlich lohnt es sich beim neuen Google Pixel 2 nicht nur auf die technische Ausstattung zu gucken, sondern auch die Details genau unter die Lupe zu nehmen. Hier hat Google nämlich noch einige News versteckt, die die Präsentation dann doch zu einem besonderen Anlass machten. Das wichtigste Stichwort dabei: Künstliche Intelligenz. Mit Google Lens hat Google beispielsweise eine Funktion in seine Kamera integriert, die erkennen kann, ob auf einem Foto ein Kunstwerk vorhanden ist. Etwas praktischer ist ein anderes Feature: Wer Visitenkarten fotografiert, kann diese direkt über das Smartphone digitalisieren. Zudem macht das Pixel 2 Apps wie Shazam mit einer weiteren Funktion unnötig: Egal wann Du Musik hörst, hört Dein Smartphone mit und gibt auf dem Display den Songtitel und Interpreten aus.

Reicht es aus?

Ob die vielen Kleinigkeiten ausreichen, mehr Kunden vom neuen Pixel 2 zu überzeugen als beim Vorgänger-Smartphone bleibt natürlich abzuwarten. Tatsächlich ist es ein grundsolides Smartphone, mit einer für High-End-Geräte durchschnittlichen Ausstattung. Durch die vielen kleinen Details unterscheidet sich das Gerät aber von der Konkurrenz. Diese besonderen Features liegen allerdings nicht in der Hardware, sondern in den Software-Schmankerln, die der Hersteller verbaut hat. Sei es die herausragende Software der Kamera oder die Musikerkennung: Google hat sich hier eine Menge Mühe gegeben. Allerdings ist das meist einfach nicht genug. Das Unternehmen hat sich zwar als Internetriese und Software-Meister etabliert, hardwaretechnisch bleiben Kunden aber skeptisch. Gerade der Preis könnte viele Kunden verschrecken. So hat das Gerät entwicklungstechnisch zwar eine hohe Relevanz, könnte auf dem Markt aber größtenteils unbeachtet bleiben.

Google Home und der virtuelle Dolmetscher

Google Home Mini
Großes Gerät ganz klein: Google Home Mini.

Natürlich hat Google auf dem Launch-Event noch weitere Geräte und Zubehör zum Pixel 2  vorgestellt. Zum Start gibt es beispielsweise eine Hüllen-Kollektion, ein Pixelbook mit Google Assistant sowie die neue Daydream View 2. Mit dabei waren auch neue Wireless-Kopfhörer – die Pixelbuds. Sie sind nicht nur zum Musikhören geeignet, sondern auch ein virtueller Dolmetscher. Registrieren sie eine andere als die voreingestellte Sprache, übersetzen sie diese automatisch. Insgesamt 40 Sprachen sind im Repertoire. Mit Google Home Mini stellte der Konzern die bereits erwartete Miniatur-Ausgabe seines smarten Lautsprechers vor, zusätzlich zeigte Google aber auch den Home Max – eine größere Version des Google Home. Interessant für Vorbesteller: Wer ein Pixel-Smartphone vorbestellt, bekommt von Google gratis einen Home Mini dazu.

Vertragsverlängerung

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