Startseite News & Trends Rotes Licht für Handynutzung – Dobrindt plant Fahrverbote

Rotes Licht für Handynutzung – Dobrindt plant Fahrverbote

Dobrindt plant Fahrverbote
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Null Toleranz bei Handynutzung. Nach einer neuesten Meldung plant Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) saftige Strafen bei Verstößen gegen das Handyverbot. Knallhart: Autofahrern drohen Fahrverbote.

Es hat nicht viel genutzt, das geltende Handyverbot. Zu unbeeindruckt waren Deutschlands Fahrer wohl von den bisherigen Regelsätzen bei Verstößen. Zu diesem Schluss kommt offenbar auch das Bundesverkehrsministerium. Denn nach jüngsten Plänen werde die derzeitige Regelung „nicht ernst genommen“. Nach Informationen, die jetzt der Saarbrücker Zeitung vorliegen, wird das Telefonieren am Steuer denn auch künftig deutlich härter sanktioniert:

Satte 100€ sollen fällig werden, wird ein Fahrer beim Telefonieren, Surfen oder WhatsAppen erwischt, bislang liegt das reguläre Bußgeld bei gerade einmal 60€. Wer darüber hinaus andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, muss sogar ein einmonatiges Fahrverbot in Kauf nehmen.

Auch Radfahrer betroffen

Auch wer auf zwei statt auf vier Rädern unterwegs ist, soll härter bestraft werden, wenn er oder sie sich auf das Smartphone statt auf die Straße konzentriert. Mit immerhin 55€ statt der bisherigen 25€ würden allzu mobile Radler dann möglicherweise zur Kasse gebeten.

Dann kommen die neuen Bußgelder

Wer fürchtet, schon morgen mit neuen Strafen rechnen zu müssen, kann sich Hoffnung auf eine Gnadenfrist machen. Denn sollte die Verordnung nicht still und heimlich das Sommerloch passieren, wartet bereits der Bundestagswahlkampf im Herbst. Und der war noch nie ein gutes Pflaster für eine harte Bandagen im Straßenverkehr.

Mit DEINHANDY in den Sommer Nummer 3

Kommentare (1)

  1. Sehr informativer beitrag.
    Das Fahrradfahrer auch betroffen sind war mir erst nicht bekannt, dann werde ich in Zukunft beide hände am Lenker lassen

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