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Huawei Mate 9: Mehr als konkurrenzfähig

Mate 9
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Der chinesische Smartphone-Hersteller Huawei hat in München sein neues Flaggschiff vorgestellt. Das Mate 9 ist eine Kampfansage für Samsung und Co. Denn Huawei bricht auf in neue Gefilde und scheint die Konkurrenz weit hinter sich zu lassen.

Huawei hatte auf Twitter schon Wochen vor der heutigen Präsentation ordentlich die Werbetrommel für sein neues Smartphone gerührt und sogar „Großes“ versprochen. Dieses Versprechen konnte definitiv eingehalten werden: Überraschend bringt der Hersteller ein Smartphone auf den Markt, das zur Bedrohung für Apple und Samsung werden könnte. „Großes“ war offenbar wörtlich gemeint: Das Full-HD-Display des Mate 9 ist misst 5,9 Zoll in der Diagonale. Technisch hat Huawei nicht nur Großes, sondern sogar Großartiges geleistet. Der im Mate 9 verbaute HiSilicon Kirin 960-Prozessor ist so stark, dass er im Geekbench den Prozessor des iPhone 7 und des Galaxy S7 überholte. Er soll aber nicht nur weitaus schneller sein, sondern auch 15 Prozent weniger Strom als der Vorgänger-Chip verbrauchen. Dier Kirin 960 greift auf 4 GB RAM zurück. Die GPU hat es ebenfalls in sich: Die Grafikleistung des Smartphones soll sich im Gegensatz zum Mate 8 um satte 180 Prozent gesteigert haben. Und beim Mate 9 haben die Superlative offenbar kein Ende: Der Akku des Smartphones ist satte 4.000 Milli-Ampere-Stunden stark und kann dank Super Charge Technik per USB Typ-C innerhalb von 30 Minuten auf 58 Prozent aufgeladen werden.

MAte 8 und P9
Das Mate 9 sieht seinem Vorgänger, dem Mate 8, sehr ähnlich und wurde wie das P9 mit einer Dual-Kamera von Leica bestückt.

Huawei verspricht Highspeed für immer

Huawei wagt allerdings auch einen Schritt in bisher unerforschte Gefilde: Der Konzern hat ein Verfahren entwickelt, das den Nutzer kennenlernt und die Fragmentierung des Speichers je nach Verhalten beeinflusst. Der sogenannte Machine Learning Algorithm soll Apps, die häufig verwendet werden mehr Ressourcen zuteilen als anderen und so auch dafür sorgen, dass von den internen 64 GB Speicherplatz nichts verschwendet wird. Ob die Geschwindigkeit des Huawei Mate 9 dadurch im Alltag tatsächlich stabil bleibt, müssen Langzeit-Tests zeigen. Wer nun bei der vergleichsweise kleinen Speichergröße die Lust angehalten hat, kann wieder aufatmen. Der Speicher kann auf bis zu zwei Terabyte erweitert werden.

Die Kamera kommt natürlich von Leica. Die Konzerne hatten ihre Zusammenarbeit immerhin gerade erst ausgebaut. Die Linsen des neuen Flaggschiffes sind weitaus stärker, als die, die im Huawei P9 verbaut wurden. Die Kombination aus Monochrom- und RGB-Linse bleibt aber. Während die Monochrom-Linse mit satten 20 Megapixeln nur Schwarz-Weiße Aufnahmen macht, schießt die RGB-Linse mit 12 Megapixeln auch farbige Bilder. Zusammen ergibt sich ein schärferes und besser belichtetes Foto. Huawei hat die Dual-Kamera zudem mit vier verschiedenen Autofokus-Systemen bestückt – Ein Fest für alle Foto-Fans. Die Frontkamera ist 8 Megapixel stark und kommt mit einem Autofokus aus.

Der Porsche unter den Smartphones

Das Mate 9 erscheint außerdem in einer Luxus-Edition mit dem Porsche-Design. Das Mate 9 im Porsche Design hat ein kleineres 5,5-Zoll-Display mit Quad- statt Full-HD und ein edleres Design. Technisch ändert sich hier aber nichts. Dabei soll es ebenfalls den starken Akku bekommen, was fast schon absurd klingt, weil das Smartphone an der dünnsten Stelle nur 3 Millimeter dick sein soll. Porsche hatte 2014 bereits mit Blackberry zusammen ein Smartphone im Porsche Design herausgebracht. Damals gab es nur wenige tausend Exemplare. Wir sind gespannt, wie hoch die Lagerbestände für das Huawei Luxus-Phone sein werden.

War das jetzt alles? Nein! Das Mate 9 ist zusätzlich auch noch das erste Smartphone, das die Virtual Reality-Plattform Daydream unterstützt und nicht von Google entwickelt wurde. Das neue Huawei-Flaggschiff ist bereits mit Android 7.0 Nougat und der EMUI-Version 5.0 ausgestattet und soll 699 Euro kosten. Das Smartphone im Porsche Design kostet mit 1.395 fast doppelt so viel.

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