Startseite News & Trends Facebook F8 2018: Dating, Datenschutz und Virtual Reality to go

Facebook F8 2018: Dating, Datenschutz und Virtual Reality to go

Facebook F8 2018: Dating, Datenschutz und Virtual Reality to go
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Während im vergangenen Jahr noch zukunftsweisende technische Entwicklungen im Vordergrund standen, hat die Facebook F8 2018 in San José nur wenige Durchbrüche gebracht. Trotzdem waren die News von Mark Zuckerberg und seinen Mitarbeitern nicht ganz uninteressant.

Facebook macht wieder Schlagzeilen. Dieses Mal geht es allerdings nicht um den Datenskandal, auch wenn alle Augen genau deshalb unweigerlich auf den Konzern gerichtet sind. In den letzten Tagen war aber die Entwicklerkonferenz F8 der Grund für die erhöhte Aufmerksamkeit. Während Entwickler große Sprünge erwarteten, wollte die Öffentlichkeit Reaktionen auf den Skandal sehen. Was Zuckerberg gerade in diesem Punkt zu bieten hatte, war dürftig. Clear History heißt eine neue Funktion, die es in Zukunft zum Schutz der eigenen Daten geben soll. Damit können Nutzer ihren Webseiten-Verlauf löschen. Facebook sammelt Daten darüber, auf welchen Seiten seine Nutzer unterwegs sind. Der Nutzer hat somit erstmals die Möglichkeit genau zu sehen, welche Seitenbesuche von Facebook registriert werden und die Daten dazu zu löschen. Das Unternehmen hat außerdem bekanntgegeben fake news und fake accounts ausmerzen zu wollen.

Die F8 ist Facebooks jährlich in San José abgehaltene Entwicklerkonferenz auf der das Unternehmen seine Zukunftspläne und neue Entwicklungen vorstellt. Die Konferenz wird vorrangig für Entwickler abgehalten, die an Apps und Features für das soziale Netzwerk arbeiten. Die Öffentlichkeit schaut allerdings ebenfalls gespannt zu, da zumeist auch neue Features und Geräte vorgestellt werden.

Facebook will uns verkuppeln

Tinder, Parship und Co. müssen sich warm anziehen. Denn Facebook taucht jetzt auch in den Dating-Markt ein. Nach Angaben von Zuckerberg haben etwa 200 Millionen Nutzer des sozialen Netzwerks ihren Beziehungsstatus auf „Single“ gesetzt. Genau sie will das Unternehmen auffangen und an den Mann oder die Frau bringen. Dabei ginge es dem Facebook-Chef zufolge nicht um kurze Flirts, sondern langjährige Partnerschaften. Dazu soll es in Kürze ein kleines Herz-Icon im Facebook-Profil geben, über das Nutzer ihren Partnersuche-Account anlegen können. Anschließend werden ihnen Events und Gruppen angezeigt, die sie interessieren könnten. Treten sie bei, können sie die Profile anderer Flirtwilliger sehen, die ebenfalls in diesen Gruppen unterwegs sind. Anleger sehen scheinbar großes Potenzial in dem neuen Feature. Die Aktie der Match Group, zu der beispielsweise Tinder gehört, verlor nach Facebooks Bekanntgabe ein Fünftel ihres Werts.

Virtual Reality wird selbstständig

Es ist vier Jahre her, dass Facebook Oculus VR und damit auch die VR-Brille Oculus Rift aufgekauft hat. Das Headset ist bereits seit zwei Jahren auf dem Markt und hat nun von Facebook eine Neuauflage bekommen. Und die hat ein klares Alleinstellungsmerkmal: Sie benötigt keinerlei unterstützende Medien, sondern hat alle benötigte Technik bereits an Bord. Wer eine Virtual Reality-Lösung sucht, die keinen zusätzlichen PC oder ein Smartphone benötigt, ist hier also an der richtigen Adresse. Die Oculus Go wird von einem Qualcomm Snapdragon 821 angetrieben, das Display der Brille ist dem der eigentlichen Oculus Rift durchaus überlegen. Es löst mit 2560 x 1440 Pixeln auf. Zusätzlich sind Lautsprecher verbaut und die Brille erkennt Kopfbewegungen sowie Bewegungen des Handcontrollers. Geräte mit 32 GB gibt es ab 219 Euro, die größere Version mit 64 GB kostet 50 Euro mehr. Nutzern stehen zu Beginn bereits 1000 Spiele zur Verfügung.

Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram bekommen Updates

Neben diesen großen Neuerungen wurden außerdem einige weitere Features für das soziale Netzwerk, den Messenger, WhatsApp und Instagram angekündigt:

  • Facebook Crisis Response: Hier findest Du alle Infos zu aktuellen Krisen, den Safety Check, Community-Hilfen und Spendenaktionen.
  • Blutspende über Facebook: Wer Blutspenden will, kann sich hier direkt als Spender registrieren.
  • Facebook Messenger: Der Messenger bekommt eine Übersetzer-Funktion und Unternehmen können Augmented-Reality-Features in ihre Kommunikation mit Kunden einbauen. So können Kunden Produkte anschauen und ausprobieren, ohne ein Geschäft aufzusuchen.
  • Instagram: AR-Kameraeffekte und die Betaphasen für den Video-Chat sowie die Funktion „Neues entdecken“, mit der Du für Dich interessante Inhalte finden kannst, wurden gestartet.
  • WhatsApp: Gruppenanrufe und Sticker werden hinzugefügt.
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