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Bundesverkehrsminister Scheuer sagt Funklöchern den Kampf an

Bundesverkehrsminister Scheuer sagt Funklöchern den Kampf an
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Erfreuliche Nachrichten aus der Politik: Bundesverkehrsminister Scheuer will noch vor der Sommerpause einen ersten Schritt zur Bekämpfung von Funklöchern machen. Das teilte er gegenüber der Funke Mediengruppe mit. In Planung seien ein Mobilfunkgipfel und eine App zur Meldung von Funklöchern.

Das deutsche Mobilfunknetz lässt häufig zu wünschen übrig. Das zeigte erst kürzlich eine Studie zu Netzgeschwindigkeiten, die im Auftrag der Bundesnetzagentur durchgeführt wurde. Das Ergebnis: Gerade in Großstädten surfen Kunden deutlich langsamer als gewünscht. Doch das ist noch lange nicht alles. Denn in einigen Regionen des Landes ist Empfang ein Fremdwort. Das soll sich nun ändern – so der Plan des neuen Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer (CSU). Er will endlich umsetzen, was sein Vorgänger Alexander Dobrindt (CSU) schon 2015 versprach: Das Ende der Funklöcher. Dazu will er die großen Anbieter noch vor der parlamentarischen Sommerpause zu einem Mobilfunkgipfel einladen.

„Wir haben die Pflicht, dafür zu sorgen, dass die Bürger nicht im Funkloch steckenbleiben.“

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, CSU

Dafür gibt es doch eine App

Neben dem Mobilfunkgipfel sollen auch Bürger die Möglichkeit bekommen mitzuwirken, wie auch bereits Koalitionsvertrag festgelegt. Die Bundesnetzagentur soll an einer App arbeiten, die es jedem Nutzer ermöglicht, Funklöcher zu melden. Die Daten werden gesammelt und in einer Karte zusammengefasst. Diese soll darüber Aufschluss geben, wo weitere Funkmasten aufgestellt werden müssen. Zusätzlich soll die Bundesnetzagentur einmal im Jahr einen Bericht zur Sicherstellung der zugesagten Netzabdeckung veröffentlichen und Handlungsempfehlungen aussprechen. Scheuer zufolge soll der Funklochmelder noch in diesem Jahr an den Start gehen.

Deutschland, Land des schlechten Empfangs?

Wer auf dem Land wohnt, der kennt das sicher: Empfang gibt es, wenn überhaupt, mit nur einem Netz und das dann nur auf der Wiese vor dem Haus. Die Geschwindigkeit lässt zu wünschen übrig und von LTE können viele nur träumen. Auch in vielen Städten gibt es damit Probleme. Wer schlau ist, sollte schon vor Abschluss seines Mobilfunkvertrages eine Netzabdeckungskarte zu Rate ziehen und schauen, welches Netz in seiner Region den besten Empfang bietet. Und wenn es um die richtige Geschwindigkeit geht, lohnt sich ein Speedtest.

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