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Google Pixel: Keine Updates ab 2019

Google Pixel: Aus die Maus nach 2019?
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Wer sich ein Google Pixel zulegt, hat mitunter auch das Thema Software-Updates im Kopf. Denn wenn das Gerät direkt vom Software-Hersteller kommt, dann sollte es à la Apple auch noch recht lange die entsprechenden Updates bekommen. Google hat nun einen Plan veröffentlicht, der zeigt, wie lange das Pixel, sein größerer Bruder und Nexus-Geräte noch mit neuer Software versorgt werden.

Wer ein Nexus-Smartphones sein Eigen nennt, sollte sich langsam schon mal nach einem neuen Smartphone umschauen. Denn das letzte Nexus-Gerät, das Nexus 6P wird in diesem Jahr auch sein letztes Software-Update bekommen. Im September soll es soweit sein, danach wird das Smartphone nur noch mit den nötigen Sicherheits-Updates versorgt – bis September 2018. Zwei Geräte, die ihr letztes Update schon lange hinter sich haben, sind das Nexus 6 und das Nexus 9. Diese beiden Geräte haben schon im Oktober den letzten Software-Schliff erhalten. Google will die Software-Lücken auf den Smartphones nur noch bis Oktober 2017 schließen.

Und wie sieht es mit Googles neuen Pixel-Geräten aus? Auch hier plant der Internetriese sich rund zwei Jahre um neue Software zu kümmern. Das Pixel und das Pixel XL sollen noch mit den Android-Versionen 8 und 9 bespielt werden. Sicherheits-Updates soll es bis 2019 geben. Allerdings: Ganz möchte sich Google wohl nicht festlegen: Sowohl beim Pixel als auch bei Nexus-Smartphones schreibt das Unternehmen, dass es keine garantierten Updates geben wird – Die Option, den Support doch zu verlängern, könnte es also noch geben.

Problematische Updates

Update Software
Einige Hersteller brauchen sehr lange, um die neueste Android-Version auszurollen.

Google verteilt das sogenannte Stock-Android – eine reine Software, ohne herstellerspezifische Anpassungen. Hersteller wie Samsung oder LG verändern die Software, die sie von Google bekommen und passen sie für ihre Smartphones und die Benutzeroberfläche entsprechend an. Das Problem: Wenn die Hersteller den Code von Google erhalten haben, kann es noch eine ganze Weile dauern, ehe sie ihre eigenen Anpassungen vorgenommen haben. Somit warten Besitzer von Android-Geräten anderer Hersteller teilweise sehr lange auf die neue Software, während Google-Smartphones schnell mit der neuesten Android-Version bestückt werden. Wegen der eigenen Oberfläche kann es außerdem nochmal beim sogenannten Rollout zu Problemen kommen. Dieses problem besteht bei Googles Geräten eher nicht.

Apple geht mit gutem Beispiel voran

Auch Apple-Nutzer profitieren davon, dass sie Hard- und Software aus einer Hand beziehen. iPhones werden meist schnell mit neuer Software versorgt und erhalten regelmäßig Sicherheitsupdates. Apple ist zudem dafür bekannt, seine Smartphones sehr lange mit Updates zu versorgen. Selbst das iPhone 5 hat im April noch ein weiteres Update für iOS 10 bekommen, obwohl es bereits 2012 erschienen ist. Davon können Android-Nutzer bisher leider nur träumen.

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