Startseite Entertainment Aller guten Dinge sind Sechs – Darum ist das LG G6 so gut

Aller guten Dinge sind Sechs – Darum ist das LG G6 so gut

LG G6 Alles richtig gemacht
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Es ist der Star des diesjährigen MWC: Das LG G6! Und ganz zu Recht, denn der Nachfolger des glücklosen G5 hat endlich das Zeug, Samsung und Co. das Wasser abzugraben. Wir zeigen Euch, was LG diesmal richtig gemacht hat.

Lange Zeit war LG das hässliche Entlein der Smartphone-Branche. Solide Verarbeitung, State-of-the-art-Hardware und großzügige Ausstattung konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass der ewige Samsung-Rivale allzu spät eingestiegen war in das Rennen um die Smartphone-Krone. Erst 2012 stellte LG mit seiner G-Reihe eine Produktreihe vor, die mehr erwarten ließ als uninspirierte „Me too“-Massenware. Doch allen respektablen Kritiken zu Trotz blieben die Boliden von Koreas zweitem Großelektroniker zu oft in den Regalen. Doch Not macht bekanntlich erfinderisch. Experimentierte LG beim G4 mit neuen Gehäusematerialien (Leder!), führten das LG Flex und Flex 2 vor, wie Curved Screens auch für Smartphones funktionieren können. Und seien wir ehrlich – LG’s Modulkonzept vom letztjährigen LG G5 war ein mutiger Schachzug – und man stelle mal sich einen Markt ohne Samsung vor. Doch 2017 wird alles anders, mit dem G6 beweist LG, dass diesmal mehr drin ist als ein Platz unter „Ferner liefen“.

Material: Endlich seriös

LG G6 Front
Groß und großzügig: LG’s neues Flaggschiff LG G6

Groß war das Getöse, als sich der angebliche Metallkorpus des LG G5 als Metall-Kunststoff-Legierung erwies. Diesmal geht LG auf Nummer sicher und verpasst dem LG G6 ein vollwertiges Glasgehäuse mit Cornings Gorilla Glass 5, das von einem schlanken Metallrahmen zusammengehalten wird. Das neue Konzept sieht nicht nur schick aus, sondern soll dank abgerundetem Display auch obendrein bruchsicherer sein als bekannte Konkurrenzmodelle. Für uns ein klares Upgrade, das das LG G6 nicht nur hochwertiger, sondern auch griffiger als den Vorgänger macht. Großes Extra. Staub- und Spritzwasserschutz nach IP68 sind beim LG G6 serienmäßig an Bord.

Kamera: Besser eingepasst

LG G6 Rückseite
Künftig bündig: Dual-Kameras auf einer Linie mit dem Gehäuse

Hier geht der Blick mal einmal mehr aufs Gehäuse – anders als beim Vorgänger ragt das Kameraduett des LG G6 nicht länger aus der Gehäuseoberfläche heraus – ebenfalls ein klares Plus, zudem wirken die Bildfänger nun auch designtechnisch ausgeglichen. Hardwareseitig gibt sich das LG G6 keine Blöße, die verbauten 13-MP-Sensoren beider Kameras entsprechen dem derzeitigen Premiumklassen-Standard. Besonderes Plus: Die Weitwinkelfunktion der dedizierten Kamera mit 125°-Perspektive. Panoramafreunde kommen hier auch dank neuem 18:9-Format voll auf ihre Kosten

Display: Neues Format – neue Perspektive

LG G6 Beidseitig
Ein Rundum-Hingucker: Das LG macht von jeder Seite eine gute Figur.

Klare Ansage: 5,7 Zoll. Damit ist das LG G6 ein Smartphone für alle, dies gerne großzügig haben. Und LG setzt hier eins drauf: Für eine bessere Alltagshaptik ist das G6 in einem neuem Format konzipiert worden, nämlich in 18:9. Diese Darstellung firmiert bei LG unter „FullVision-Display“ und sorgt für dank schlanker Ergonomie auch noch für einen festeren Griff – und für eine ungewöhnliche Pixelanzahl. Die liegt nun bei 1440 x 2880 und hievt das LG G6 auf einen PPI-Wert von 561. In puncto Kontrastärke, Farbechtheit und Leuchtstärke gibt es hier eh nichts auszusetzen, und das neue Format sorgt mit seinen 149 x 72 x 8 Millimetern für eine überraschend schlanke Linie. Und so überrascht das LG G6 gleichzeitig mit optischer wie ergonomischer Verbesserung.

Akku und Zuverlässigkeit

LG bewirbt das G6 mit dem Schlagwort „Reliability“, zu Deutsch: Zuverlässigkeit. Wer an Samsungs flammendes Inferno vom Vorjahr denkt, der ahnt schon, was LG im Sinn hat. Nicht nur, dass das LG G6 mit seinem 3300 mAh ganze 500 mAh mehr auf die Waage bringt als sein Vorgänger, Hitzeproblemen beugt LG offensiv mit einer speziellen Heatpipe vor, die Wärme auch unter Last zuverlässig abtransportieren soll.

Unser Fazit:

LG wagt den Spagat zwischen konventioneller Konstruktion und innovativer Form, und er gelingt! Wo G4 und G5 verspielte Vertreter ihres Genres waren, strahlt das LG G6 Seriösität aus. Wo andere Hersteller keine Experimente wagen, betritt LG mit FullVision Neuland und perfektioniert die Vorzüge des Vorgängers. Wäre jetzt noch Qualcomms neuestes Flaggschiff mit an Bord – das LG G6 hätte das Zeug zum Senkrechtstarter!

Das LG G6 soll am 10. März in Südkorea auf den Markt kommen. Mit einer Einführung bei uns ist voraussichtlich bis Ende des Monats zu rechnen.

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