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MMS – Die klassische Alternative zu WhatsApp

MMS - Die klassische Alternative zu WhatsApp & Co.
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MMS ist heutzutage bekannt für Miracle Mineral Supplement, das angeblich als Wundermittel gegen verschiedene Krankheiten wirkt. Vor knapp 20 Jahren hatte MMS tatsächlich noch eine sehr positive Bedeutung, war als Multimedia Messaging Service populär. Hier findest Du alles zu den Vorgängern von WhatsApp & Co.

  1. Die Geschichte des Multimedia Messaging Services
  2. Eine Nachricht per MMS versenden: So funktioniert’s
  3. So konfigurierst Du Dein Handy
  4. Das kostet eine MMS

WhatsApp ist der Messenger für Fotos, Videos, Text- und Sprachnachrichten. Doch wer WhatsApp nicht benutzen möchte, kann auch heutzutage noch MMS schicken. Mit dieser Alternative kannst Du auch Grafiken, Fotos, Töne, Videos sowie unbeschränkt viele Schriftzeichen zu einer multimedialen SMS vereinen und versenden. Wir erklären Dir, was sich eigentlich hinter dem Multimedia Messaging Service verbirgt und wie es funktioniert.

Die Geschichte des Multimedia Messaging Services

MMS - Die Geschichte dahinter„Wir simsen“ hieß es in den 1990er Jahren umgangssprachlich. Damit meinten Jugendliche, dass sie eine SMS (Kurzmitteilung) schreiben werden. Zu Spitzenzeiten der SMS verschickten die Deutschen 2012 zirka 162,9 Millionen SMS pro Tag.

Die MMS ist die Weiterentwicklung der SMS und bot die Möglichkeit, mit einem Mobiltelefon multimediale Nachrichten an andere Handys oder als normale E-Mail zu senden. 2003 kam die MMS-Postkarte hinzu. So konnte eine digitale Karte erstellt werden, die dann als Postkarte im Briefkasten landete.

Der Versand von MMS ist in Deutschland rückläufig. Während 2013 noch rund 5,4 Millionen Deutsche regelmäßig MMS verschickt haben, waren es 2017 nur noch rund 2,03 Millionen. Für diejenigen, die gern auf die Funktion MMS zurückgreifen möchten, zeigen wir, wie es geht.

MMS - Die klassische Alternative zu WhatsApp & Co.

Eine Nachricht per MMS versenden: So funktioniert’s

Du schreibst eine normale SMS und fügst über die Büroklammer ein Video oder ein Bild hinzu. Ähnlich funktioniert es mit Sprachnachrichten. Hierzu gehst Du ebenfalls auf die Büroklammer, klickst unten auf Andere und entscheidest Dich für Diktiergerät. Indem Du auf den roten Aufnahme-Button drückst, kannst Du Deine Nachricht aufnehmen und anschließend stoppen. Höre Dir die Nachricht noch einmal an oder verfasse einen Text dazu. Nun gehst Du auf Senden und die SMS wandelt sich automatisch in eine MMS um.

Eine MMS kann maximal 0,3 MByte groß sein. Wird die Nachricht verschickt, landet sie im Multimedia Messaging Center. Hier wird die Nachricht vom Mobilfunkanbieter für den Empfänger angepasst und weitergeleitet.

So konfigurierst Du Dein Handy

Wenn Du eine MMS versenden möchte, benötigst Du die Zugangsdaten Deines Netzbetreibers. Es müssen jedoch die korrekten Einstellungen für den Empfang am Gerät hinterlegt werden. In der Regel erhalten Kunden, die ein neues Smartphone erstmalig nutzen, automatisch eine Konfigurations-SMS mit den korrekten Einstellungen für den MMS-Empfang. Weitere Eingaben durch den Benutzer sind im Normalfall nicht erforderlich. Abhängig vom jeweiligen Gerät kann der Empfang auch nur eingeschränkt möglich sein.

Versendet Dein Mobilfunkanbieter die Konfigurationsdaten nicht automatisch oder hast Du die Nachricht versehentlich gelöscht, fordere die Daten-SMS erneut per SMS oder via Internet beim Mobilfunkanbieter an.

Das kostet eine MMS

Es gibt im Gegensatz zu den beliebten Smartphone-Messengern jedoch einen großen Unterschied: Während der Versand via WhatsApp nur Datenvolumen verbraucht, musst Du in der Regel eine Gebühr von 39 Cent zahlen.

Trotzdem bleibt die Nachrichtenform eine Alternative – besonders, wenn Du jemanden erreichen möchtest, der kein WhatsApp installiert hat oder es sich um vertrauliche Daten handelt.

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