Huawei Mate 20 und Mate 20 Pro: Die Flaggschiffe im Vergleich

Das Huawei Mate 20 und Mate 20 Pro sind offiziell. Mit dem neuen, im 7nm-Verfahren gefertigten Kirin-980-SoC dringen die Smartphones in neue Leistungssphären vor. Doch wie sehr unterscheiden sich die Modelle im Detail? – Im technischen Vergleich verraten wir Dir die Details.

2018 geht Huawei in die Vollen. Bereits im Frühjahr landeten die Chinesen mit dem Huawei P20 Pro einen echten Volltreffer. Mit der weltweit ersten Triple-Kamera mit KI-Unterstützung, brachte das Smartphone frischen Wind auf den Markt. Doch das sollte es für dieses Jahr noch nicht gewesen sein. Mit dem Mate 20 und Mate 20 Pro präsentiert uns Huawei den nächsten Meilenstein – den Kirin-980-SoC. Mit dem im 7-Nanometer-Verfahren gefertigten Chip erreichen die Smartphones ein Leistungsniveau wie es bisher nur das iPhone Xs Max bietet und sind dabei auch noch energiesparend. Doch das ist natürlich nicht das einzige Highlight.

Die wichtigsten Daten im Überblick

  Mate 20 Mate 20 Pro
Display 6,5 Zoll, LCD, 2.240 x 1.080 px, 381 ppi 6,4 Zoll, OLED, 1.440 x 3.120 px, 531 ppi
Prozessor Huawei Kirin 980 Huawei Kirin 980
Arbeitsspeicher 4 GB 6 GB
Speicher 128 GB; um bis zu 256 GB erweiterbar 128 GB; um bis zu 256 GB erweiterbar
Kamera 12 MP + 16 MP + 8 MP 40 MP + 20 MP + 8 MP
Akku 4.000 mAh 4.200 mAh
Betriebssystem Android 9.0, EMUI 9.0 Android 9.0, EMUI 9.0
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Display: OLED für das Mate 20 Pro

In Sachen Displayausstattung könnten Huaweis Mate-20-Flaggschiffe kaum verschiedener sein. Das kleinere Mate 20 ist mit einem 6,5-Zoll-LC-Display ausgestattet, dass bei 381 ppi in 2.240 x 1.080 Pixel auflöst. Die fast-randlos Optik wird nur am oberen Rand durch eine winzige Notch unterbrochen, in der die 24-MP-Frontkamera untergebracht ist. Das OLED-Display des Huawei Mate 20 Pro misst rund 6,4 Zoll und löst bei 538 ppi in 1.440 x 3.120 Pixel auf. Die Notch der Pro Version ist deutlich breiter und markanter, weil sie neben der 24-MP-Frontkamera auch den Sensor für die 3D-Gesichtserkennung beherbergt. Mit dem OLED-Display ist das Mate 20 Pro dem Mate 20 nicht nur bei der Auflösung überlegen, sondern verspricht auch bessere Kontraste und mehr Helligkeit.

Ausstattung: Bestleitungen dank Kirin 980

Das Highlight der neuen Huawei-Smartphones ist der Kirin 980. Der Octa-Core-Prozessor des Mate 20 und Mate 20 Pro kommt auf eine maximale Taktfrequenz von 2,6 GHz und ist dank dem 7nm-Fertigungsverfahren energiesparender als sein Vorgängermodell. Dazu greift der Chip beim Mate 20 auf 4 GB Arbeitsspeicher zurück. Beim Mate 20 Pro stehen ihm sogar 6 GB zur Verfügung. Die interne Speicherkapazität bemisst bei beiden Smartphones 128 GB, ist aber mit der neuen Nano-SD-Speicherkarte um maximal 256 GB erweiterbar.

Bei der Akkuausstattung lassen sich beide Flaggschiffe nicht lumpen. Das Huawei Mate 20 hat eine Akkukapazität von 4.000 mAh und ist dank dem TÜV geprüften SuperCharge-Schnelladenetzteil jederzeit innerhalb von maximal 45 Minuten aufgeladen. Das Mate 20 Pro hat eine Akkukapazität von 4.200 mAh und beherrscht neben der verbesserten Schnellladung auch das kabellose Aufladen.

Kamera: Die Triple-Kamera wird zum Standard

Mit dem Huawei P20 Pro feierte die Triple-Kamera ihr Debüt, mit dem Mate 20 und Mate 20 Pro wird sie zum Standard. Neu ist die Positionierung: Beide Smartphones sind mit einer quadratförmig in der Mitte angeordneten Triple-Kamera ausgestattet. Doch obwohl sie optisch identisch sind, gibt es entscheidende technische Unterschiede.

Triple-Kamera
Die neue Leica Triple-Kamera des Huawei Mate 20 (Pro)

Beim Mate 20 kommen ein 12-MP-RGB-Sensor mit f/1.8-Blende, ein 16-MP-Weitwinkel-Sensor mit f/2.2-Blende und ein weiterer 8-MP-RGB-Sensor mit f/2.4-Blende zum Einsatz. Das Mate 20 Pro ist etwas besser aufgestellt: Es hat einen 40-MP-RGB-Sensor mit f/1.8-Blende, einen 20-MP-Weitwinkel-Sensor mit f/2.2-Blende und ebenfalls einen 8-MP-RGB-Sensor mit f/2.4-Blende. In Sachen Schärfe und Zoom dürfte das Mate 20 Pro damit dem Mate 20 überlegen sein, genauere Informationen haben wir aber erst nach den Tests.

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