Handyporto: So funktioniert die mobile Briefmarke am Handy

Auch 2020 wird noch der eine oder andere Brief versendet. Falls Du keine Briefmarke mehr zur Hand hast oder spontan etwas verschicken willst, musst Du nicht zur nächsten Postfiliale laufen. Stattdessen lassen sich Briefe und Postkarten per Handyporto auch mit dem Smartphone per App frankieren.

Anders als beim Online-Frankieren in der Efiliale der Deutschen Post benötigst Du auch keinen Drucker. Die Deutsche Post bietet den Dienst bereits seit 2008 an. Aktuell lassen sich jedoch nur Briefe, nicht jedoch Pakete oder Päckchen per Handyporto bezahlen. Unterstützt wird der Dienst in einem Mobilfunkvertrag bei der Telekom, Vodafone und im Netz von Telefónica, also zum Beispiel bei o2.

Briefe ohne Briefmarke, sondern mit Handy verschicken

Abgerechnet werden die Portokosten per SMS. Neben den SMS-Kosten und Standard-Gebühren für die Briefmarke kostet das Handyporto zusätzliche 39 Cent inklusive gesetzliche Mehrwertsteuer. So funktioniert der Dienst:

  1. Sende mit Deinem Handy eine SMS an die Service-Nummer 22122.
  2. Im Inhalt muss je nach Portoart Brief oder Postkarte stehen.
  3. Anschließend erhältst Du einen zwölfstelligen Zahlencode als Antwort per SMS. Die Antwort kommt in der Regel innerhalb einer Minute.
  4. Jetzt musst Du nichts weiter tun, als diesen Code rechts oben auf dem Briefumschlag zu notieren.

Die aktuellen Portokosten für Briefe und Postkarten liegen derzeit bei 80 Cent beziehungsweise 60 Cent. Mit der entsprechenden Auftragsgebühr kostet die Postkarte beim Handyporto 99 Cent, der Brief 1,19 Euro. Achte auf die SMS-Kosten in Deinem Handyvertrag, die den Preis möglicherweise erhöhen können. Die Abrechnung erfolgt über die nächste Handyrechnung.

Handyporto: So funktioniert die mobile Briefmarke am Handy

Alternativ nutzt Du noch in diesem Jahr die Post-App auf Deinem Android-Handy oder iPhone, um Briefe per Smartphone zu frankieren.

Verwendest Du anstelle der SMS-Zustellung die App für das mobile Porto, entfallen die zusätzlichen SMS- und Bearbeitungsgebühren. Auch auf diesem Weg erhältst Du einen Code, den Du rechts oben mit einem Stift auf den Umschlag schreibst. Der Service soll noch in diesem Jahr starten.

Wir erklären Dir auch, wie Du über Briefzustellungen auf Deinem Handy informiert wirst.

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