SIM-Karte - Was ist das eigentlich?

SIM-Karte – Was ist das eigentlich?

Für die Smartphone-Nutzung ist sie unabdingbar: Die SIM-Karte. Doch was genau macht sie eigentlich und was sind die Unterschiede zwischen Mini-, Micro- und Nano-SIM? Wir verraten es Dir!

SIM ist die englischsprachige Abkürzung für „Subscriber Identity Module“, auf Deutsch: „Vertragsnehmer-Identitätsmodul“. Bei der SIM-Karte (seltener: Simkarte) handelt es sich um eine Chipkarte, die Du in Dein Smartphone oder Tablet einlegst, um telefonieren, SMS schreiben und im Internet surfen zu können. Auf die Leistung, Datennutzung oder Internetgeschwindigkeit hat die SIM-Karte allerdings keinen Einfluss. Neben der klassischen SIM-Karte gibt es außerdem die sogenannte eSIM. Das „e“ steht für „embedded“ und bedeutet integriert. Diese spezielle SIM-Karte muss also nicht erst eingelegt werden, sondern befindet sich bereits in Deinem Smartphone oder Tablet.

Einige Smartphones bieten die Möglichkeit, zwei SIM-Karten einzulegen. Das kann vor allem nützlich sein, wenn Du Dein Handy nicht nur privat, sondern auch für geschäftliche Zwecke nutzt. Mit wenigen Klicks kannst Du zwischen den unterschiedlichen SIM-Karten wechseln oder bestimmte Kontakte einer spezifischen Karte zuordnen. Rufst Du diesen Kontakt an, wird dann automatisch die entsprechende SIM-Karte und der damit verbundene Tarif genutzt.

Der Unterschied zwischen Mini-, Micro- und Nano-SIM

Als die ersten Handys auf den Markt kamen, nannte sich die SIM-Karte noch Full-Size-SIM und war so groß wie eine Scheckkarte. Später gab es die Mini-SIM-Karte, die vor allem in klassischen Handys Verwendung fand. Es folgten die Micro-SIM- und die Nano-SIM-Karte, das mittlerweile übliche Format für Smartphones und Tablets. Wer noch eine Mini-SIM-Karte verwendet und auf ein Smartphone mit Nano-SIM umsteigt, kann die Karte zuschneiden lassen. Der eigentliche Chip bleibt dabei unberührt.

Mehr zum Thema „SIM-Karte“ erfährst Du in den folgenden Artikeln:

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