3D-Sensor im Smartphone – Was ist das und wofür wird er gebraucht?

3D-Sensor im Smartphone – Was ist das und wofür wird er gebraucht?

In vielen aktuellen High-End-Smartphones befindet sich ein 3D-Sensor, der vor allem für die Gesichtserkennung bzw., Face ID, wie es bei Apple heißt, notwendig ist.

Die meisten Smartphones lassen sich nicht mehr nur per Muster oder PIN sperren, sondern auch mit der sogenannten Gesichtserkennung. Damit das funktioniert, braucht das Handy vor allem eines: Eine Kamera. Wenn Du die Gesichtserkennung einstellst, macht die Kamera ein Foto von Dir, das im System hinterlegt und später mit Deinem Gesicht abgeglichen wird, sobald Du das Smartphone wieder entsperren möchtest. Das Problem mit diesem System: Es ist sehr unsicher, denn ein gut belichtetes Foto von Dir reicht aus, um die Tastensperre aufzuheben. Ein 3D-Sensor umgeht dieses Problem.

Wie funktioniert ein 3D-Sensor?

Der Clou an einem 3D-Sensor ist, dass er nicht nur ein Foto von Dir anfertigt, sondern ein komplettes 3D-Profil. Sobald Du Dein Handy entsperren möchtest, greift die Gesichtserkennung auf das hinterlegte Profil zurück und vergleicht es mit dem aktuellen Gesicht vor der Kamera. Der Vorteil am 3D-Sensor ist, dass ein 2D-Bild, beispielsweise ein gewöhnliches Foto, nicht ausreicht, um sich Zugang zum Smartphone zu verschaffen. Darüber hinaus ist dank 3D-Sensor ein deutlich genauerer Abgleich möglich, so dass sich das Handy nur mit Deinem Gesicht entsperren lässt. Face ID von Apple gilt als besonders sicher.

Mehr zum Thema „3D-Sensor“ erfährst Du in den folgenden Artikeln:

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