Startseite Entertainment Schon gewusst? So wird aus Deinem alten Smartphone eine Überwachungskamera

Schon gewusst? So wird aus Deinem alten Smartphone eine Überwachungskamera

Überwachungskamera
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Immer mehr Haushalte statten sich mit modernen Schließsystemen und anderen diebstahlsicheren Tools aus. Die jährliche Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnet für 2017 einen Rückgang der Einbrüche in Deutschland, was mit der Security-Aufrüstung in Zusammenhang steht. Teure Ausstattung ist aber gar nicht von Nöten: Wie aus Deinem alten Smartphone eine Überwachungskamera wird, erfährst Du hier.

Wozu brauchst Du eine Überwachungskamera

Einbruchserien sind in aller Munde, ein unbehagliches Gefühl, gerade wenn Du nicht Zuhause bist. Um bei Abwesenheit zu sehen, ob in den eigenen vier Wänden alles in Ordnung ist, kann eine Überwachungskamera für Beruhigung sorgen.

Einbrecher guckt durch Scheibe

Vielleicht dreht Dein Haustier gerade auch ein bisschen frei. Mit einer Sicherheitskamera kannst Du Dir life ansehen, welchen Blödsinn die Katze gerade anstellt, und auch als Babyphone lassen sich moderne Überwachungskameras einsetzen. Mit Bewegungserkennung, Videoübertragung und Sprachkommunikation bekommst Du alles mit.

Dein Handy als Überwachungskamera

Um ein ausgedientes Handy als Überwachungskamera zu nutzen, benötigst Du lediglich Dein aktuelles Smartphone zur Überwachung und eine App. Sowohl im App Store als auch im Google Play Store findest Du viele kostenlose Apps, die sich dazu eignen. WadenCam, Alfred oder IP Webcam sind nur einige Beispiele. Die App muss auf beiden Handys installiert werden. Du registrierst beide Geräte mit Deiner E-Mail, damit werden die Smartphones als zusammengehörig erkannt werden. Jetzt muss das alte Handy nur noch an der passenden Stelle platziert werden und mit der Kamera auf das gewünschte Motiv ausgerichtet werden.

Screenshot WardenCam

Beispiel-App WardenCam macht Dein Handy zur IP-Kamera

Mit WardenCam können sowohl Android-Nutzer als auch iPhone-Fans ihr altes Smartphone verwenden. Nachdem die App auf beiden Geräten installiert wurde, wählst Du aus, welches Smartphone als Monitor und welches als aufnehmende Kamera dient. Außerdem gibst Du an, ob Aufnahmen in der Dropbox oder in Google Drive gespeichert werden. Die Anmeldung per Google-Konto erfolgt zum Schluss. Du hast die Möglichkeit im Nachtsicht-Modus aufzunehmen, kannst den Blitz aktivieren und zwischen Front- und Haupt-Kamera wechseln. Der Bewegungsmelder reagiert schnell und sendet eine Nachricht an Das Monitor-Handy.

Die App findest Du im App Store für iOS, Android-Nutzer finden die App im Google Play Store.

Datenschutz: Darauf musst Du achten

Mit der Überwachungs-App auf dem Smartphone kannst Du nicht einfach losziehen und wahllos Leute filmen oder gar ausspionieren. Diese müssen immer darüber in Kenntnis gesetzt werden, da Du sonst gegen das Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte verstößt. Die Nutzung einer Videoüberwachungskamera im Auto ist daher kritisch, für Haus-Eingänge, Garagen und in den eigenen vier Wänden jedoch unproblematisch, solange Unbeteiligte nicht gefilmt werden.
Eine WLAN-Verbindung ist von Vorteil. Die Apps funktionieren zwar auch mit mobilen Daten, allerdings wird das Datenvolumen nicht gerade geschont.

Quelle: PKS, Bundeskriminalamt, 2017, Version 1.0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0)

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