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Amazon, Google und Co: Smarte Assistenten für zu Hause

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Sie werden smarte Lautsprecher oder sprachgesteuerte Assistenten genannt. Jeder kennt sie: Filme, in denen Menschen mit Geräten sprechen und alles mit ihnen vernetzen und steuern. Das ist nun keine Fiktion mehr. Die ersten Geräte sind bereits auf dem internationalen Markt und täglich kommen mehr dazu. Was genau können wir von den kleinen Helfern erwarten? Wir sind dem auf den Grund gegangen.

Amazon „Echo“

Amazon wird sein in Amerika bereits erfolgreich vermarkteten smarten Lautsprecher ab dem 26. Oktober auch in Deutschland auf den Markt bringen. Allerdings nicht für jedermann. Für eine Vorbestellung muss der Kunde erst eine exklusive Einladung erhalten. Ist diese Hürde überstanden, muss er sich nur noch für die Farbe Schwarz oder Weiß entscheiden und für knapp 180 Euro wechselt der sprachgesteuerte Assistent „Echo“ den Besitzer. Aber was kann der eigentlich?

Amazon Echo

Funktionen und Möglichkeiten

Bei smarten Lautsprechern wie Amazons „Echo“ handelt es sich nicht nur um eine Lautsprecherbox, die Musik und Hörbücher abspielt, sondern vielmehr um einen persönlichen Assistenten. Über Deine Stimme kannst Du Deinen Haushalt ganz einfach steuern. Lichtsysteme, Fernseher und sämtliche andere Smart-Home-Haushaltsgeräte können so ganz nach Deinem Belieben gesteuert werden. Das geht ganz einfach in dem Du das Gerät ansprichst und den Befehl ganz normal äußerst. Unterstützt werden Geräte mit Bluetooth und WLAN-Netzwerke mit dem Standard 802.11a/b/g/n. Auch bei erhöhter Lautstärke soll Deine Stimme erkannt werden.
Der sprachgesteuerte Assistent kann Dir aber auch Bücher, Mails und andere Dateien vorlesen und auch Fragen beantworten, so wie wir das schon von Apples Sprachassistenten „Siri“ und Googles „Ok Google“ kennen. Mündlich Termine in Kalender eintragen, abfragen und ändern ist ebenfalls kein Problem. Das Gerät soll sich außerdem an Deinen Sprachgewohnheiten anpassen und sein Vokabular weiterentwickeln, um Dich optimal verstehen zu können.

Wer möchte noch etwas vom Kuchen abhaben?

Nicht nur Amazon sieht einen großen Markt mit den smarten Lautsprechern. Auch Google will sich mit seiner Homebox „Google Home“ der Konkurrenz stellen, zumal der Konzern seinen smarten Lautsprecher günstiger als seinen Wettbewerber anbieten möchte. Angekündigt ist das Produkt aber erst Ende 2017.

Und auch Apple, der sich lange Zeit kein separates Gerät zur Bedienung des Haushalts vorstellen konnte, scheint nun darüber nachzudenken. Geplant ist hier offenbar eine integrierte Kamera, die den Raum absucht, damit das Gerät weiß, welcher Nutzer sich im Raum aufhält und das Umfeld an dessen Gewohnheiten anpasst. Das sind allerdings lediglich im Netz kursierende Gerüchte, die von Apple bis dato nicht bestätigt wurden.

Die Sache mit dem Datenschutz

Im Lausprecher „Echo“ sind ganze sieben Mikrofone verbaut, die rund um die Uhr angeschaltet sind. Damit ist der Allwissende zwar immer einsatzbereit, Experten kritisieren aber die Verletzung der Privatsphäre. Denn mit dem Codewort „Alexa“ wird die Stimme aufgenommen und dann auf Amazon-Server für die Weiterverarbeitung geleitet. Ob diese dann weiter gespeichert werden und wie es mit der Sicherheit, gerade in Bezug auf Hacker, aussieht, bleibt erst einmal offen.
Auch die Idee von Apple, eine Kamera in smarte Lautsprecher zu integrieren, stößt bei Sicherheitsexperten nur auf wenig Gegenliebe. Die Gefahr der permanenten Überwachung sei zu hoch.

Datenschutz

Haben oder nicht haben

Der Mensch ist immer gestresster. Job, Familie, allem möchte er gerecht werden. Da ist ein persönlicher Assistent für zu Hause durchaus eine praktische Hilfe. Er regelt die Kleinigkeiten, damit wir uns auf das Wesentliche konzentrieren können. Zugegeben, smarte Lautsprecher sind eine coole Sache, jedoch auch mit Vorsicht zu genießen.

Neue Informationen und Entwicklungen findet Ihr natürlich auf unserem Blog.

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