Startseite Entertainment CyanogenMod – Zarte Verschmelzung mit Nougat bereits in Arbeit

CyanogenMod – Zarte Verschmelzung mit Nougat bereits in Arbeit

Smartphone mit CyanogenMod
0

Soeben hat Google, neben der nächsten Beta-Version, auch den Quellcode für das neue Android N herausgegeben. Das Team von CyanogenMod hat sich an die Arbeit gemacht und bastelt bereits an einer eigenen Nougat-Version. Man darf gespannt sein, was die Custom Firmware diesmal mit sich bringt und für weitere nützliche Funktionen bietet.

Was ist CyanogenMod überhaupt nochmal? Nun, kurz gesagt hat sich die überaus große Android-Community vor einigen Jahren daran gemacht ein eigenes Betriebssystem zu entwickeln, das zusätzliche Modifikationen zu den üblichen Android-Versionen aufweist. Begonnen hat das Projekt mit dem Amerikaner Steve Kodnik, dessen Nickname seinerzeit „Cyanogen“ lautete und von dem das Programm schließlich seinen Namen erhielt. Inzwischen ist CyanogenMod die meistgenutzte Aftermarket-Firmware und besticht durch zusätzliche Funktionen und verbesserte Sicherheit und

CyanogenMod 14

CyanogenMod werkelt bereits an seiner 14. Version

Was sind die Vorteile?

Viele Android-User sind von unnötiger Bloatware, also vorinstallierten und unlöschbaren Apps, einfach nur genervt. CyanogenMod verzichtet darauf. Der Speicher wird so nicht unnötig belastet und natürlich macht sich das auch in der Geschwindigkeit des Telefons bemerkbar. CyanogenMod  besticht generell durch ein sehr übersichtliches und sauberes System, das frei von unnötigen Zusätzen ist. Ein weiterer großer Vorteil ist außerdem, dass Nutzer, die kein Update mehr auf die aktuelle Android-Version erhalten, diese mit CyanogenMod erhalten können. Besonders Nutzer älterer Smartphones profitieren davon. Das CyanogenMod-Team versorgt nahezu alle Handy-Modelle mit allen Android-Versionen plus Update-Versionen. So können beispielsweise Nutzer des Samsung Galaxy S5 Neo auch noch in den Genuss von Android Nougat kommen.

Weiterhin bietet es dem User viele zusätzliche Funktionen, wie z. B. die Unterstützung zusätzlicher Audio-Formate, die Benutzung eines Audio Equalizers sowie eine freiere Gestaltung des Lockscreens.  Außerdem kann der User seine Nutzeroberfläche weitaus individueller und selbstbestimmter gestalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass CyanogenMod, dank seines schlanken Designs, aus einigen Geräten mehr Leistung herausholen kann. Gerade Smartphones, die mit einer Hersteller-Oberfläche ausgestattet sind, profitieren hiervon.

Smartphone mit CyanogenMod

CyanogenMod erfreut sich einer treuen Fangemeinde

Bringt die Custom-ROM auch Nachteile mit sich?

Zwar muss das Smartphone für die Installation von CyanogenMod gerootet werden und dies bringt natürlich die üblichen Risiken eines Root-Vorgangs mit sich. Das bedeutet zunächst, dass das Smartphone höchstwahrscheinlich seine Garantieleistung verliert. Des Weiteren macht ein Root das Handy weitaus anfälliger für Viren, da es danach „offen“ und nicht mehr so gut geschützt ist wie zuvor. Gerade bei Root-Apps ist es nicht immer gesagt, dass diese nicht auch Viren mit sich bringen, auch wenn die App auf den ersten Blick harmlos erscheint. Deswegen sollten generell nur Apps aus vertrauenswürdigen Quellen heruntergeladen werden. Weiterhin sollte man vor dem herunterladen einer CyanogenMod-Version darauf achten, dass die Version schon ausgereift ist, da einige Versionen gerade in ihrem Anfangsstadium hin und wieder unter Stabilitätsproblemen leiden. Es muss eben bedacht werden, dass es keine offizielle Firmware ist, sondern lediglich eine Community-basierte, wenn auch eine sehr gute. Dennoch setzt eine treue Fangemeinde bis heute auf „CM“, oft aus echter Überzeugung.

Für wen eignet sich CyanogenMod besonders?

CyanogenMod ist etwas für Individualisten, die ungern mit einem aufgeblähtem und vorgefertigten System arbeiten. Auch Nutzer eines älteren Smartphone-Modells können sich so an den neuesten Android-Versionen erfreuen und müssen nicht zwangsläufig auf ein anderes Modell umsteigen.

Und die besten Android-Geräte, welche Ihr nach Lust natürlich auch auf CyanogenMod umstellen könnt, findet Ihr hier. Damit es auch weiterhin heißt: Dein Handy. Dein Betriebssystem. Ganz einfach.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.