Startseite Entertainment Der Qual die Wahl.

Der Qual die Wahl.

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Kaum ein halbes Jahr ist es her, dass Samsung mit dem Galaxy S6 und S6 Edge den Beweis angetreten hat, dass Erfolg nicht notwendigerweise träge macht. Zugegebenermaßen, das Vorgängermodell Galaxy S5 fiel bei aller technischen Raffinesse doch etwas selbstzufrieden aus, und entsprechend ernüchternd waren denn ja auch die globalen Verkaufszahlen.
Nun will Samsung an den Erfolg seiner aktuellen Spitzenreiter anknüpfen und arbeitet bereits mit Hochdruck am zukünftigen Galaxy S7. Gerüchteweise wird der koreanische Branchenprimus den beschrittenen Weg weiterverfolgen und nicht nur mit runden Randscreens aufwarten, sondern vollständig flexible Displays verbauen. Nicht auszuschließen, dass damit die Zeit der starren „Knochen“ zu Ende geht.

Mindestens ebenso ungewiss aber ist, welches Triebwerk unter der Haube des künftigen Markenflaggschiffs werkeln wird. Wir erinnern uns: Während in früheren Spitzenmodellen von Samsung vornehmlich SoCs vom Chipriesen Qualcomm zum Einsatz kamen, rechnet im Galaxy S6 ein Prozessor aus Samsungs hauseigener Chipabteilung vom Typ Exynos. Der Grund: Hitzeprobleme.
Samsungs Ingenieuren war es nicht gelungen, den offenbar gewaltigen Kühlungsbedarf der ursprünglich eingeplanten CPU vom Typ Snapdragon 810 in den Griff zu bekommen.
Nach einer Meldung des koreanischen Nachrichtenportals ET NEWS vom Anfang des Monats verschränken nun Qualcomm und Samsung ihre Entwicklungs- und Produktionskapazitäten, um derartige Probleme in Zukunft frühzeitig ausräumen zu können. Demnach sollen Exynos-Prozessoren fortan insbesondere im heimischen Markt eingesetzt werden, während Qualcomm Prozessoren für den internationalen Vertrieb bereitstellt. Vor allem Qualcomm dürfte daran gelegen sein, in Samsung einen sicheren Abnehmer zu haben. Schließlich macht die Galaxy S-Reihe das Hauptgeschäft in Samsungs Smartphone-Geschäft aus.
Je mehr Prozessoren Qualcomm hier platzieren kann, desto besser für den Chiphersteller. Zuletzt war Qualcomms Gewinn um Drittel im Vergleich zum Vorjahr gefallen – das Fehlen des einträglichen Galaxy-Geschäfts macht sich schmerzhaft bemerkbar.

Und nun auch noch das – Ausgerechnet jetzt eröffnet die EU-Kommission zwei Kartelluntersuchungen gegen Qualcomm. Der Vorwurf: Qualcomm soll seine Chipsätze angeblich zu unlauteren Bedingungen am Herstellermarkt angeboten haben, etwa zu einem Preis, der unter den Herstellungskosten liegt oder mit Rabatten, die an Chipbestellungen gekoppelt sein sollen.
Auch in Korea selbst sah sich Qualcomm bereits in der Vergangenheit dem Vorwurf ausgesetzt, seine marktbeherrschende Stellung ausgenutzt zu haben, um Konkurrenten vom Markt zu drängen. 2009 musste das Unternehmen umgerechnet rund 200 Mio. € Strafe an die koreanischen Behörden überweisen.

Es bleibt also abzuwarten, zu welchem Ergebnis die Europäischen Kartellbehörden am Ende gelangen. Die Chancen für ein Galaxy S7 mit Snapdragon oder ein Galaxy S7 mit Exynos-Chip dürften wieder einmal 50:50 stehen. Wenigstens in Europa.

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