Startseite Entertainment Kein Twitter für Trump? Smartphone ist zu sicher für den Dienst

Kein Twitter für Trump? Smartphone ist zu sicher für den Dienst

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Oha, Amtseinführung. Es ist soweit. Am heutigen Freitag wird Donald J. Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten „inauguriert“. Und das „Wagnis der Öffentlichkeit“ geht natürlich mit Kompromissen einher. Denn an der Pforte zum Weißen Haus wird im 21. Jahrhundert nicht nur die Privatsphäre abgegeben, sondern auch das eigene Handy.

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Mächtiger als das Schwert: 140 Zeichen auf Twitter.

Kaum ein Politiker hat je verstanden so virtuos auf der Klaviatur der digitalen Öffentlichkeit zu spielen wie Donald Trump, der seinen Wahlsieg nicht zuletzt als „Twitter-Präsident“ errungen hatte. Kein Wunder also, dass nicht nur das Was, sondern auch das Wie Anlass aufmerksamer Betrachtung geworden ist. So wurden Tweets unter dem Account @realDonaldTrump in der Vergangenheit von zweierlei Geräten gesendet: Einem iPhone und einem Android-Smartphone. Letztere in zumeist „intensiver“ Tonlage, während Nachrichten vom iPhone einen offiziöseren Ton anschlugen.

Da liegt, so gizmodo, die Vermutung nahe, dass es sich beim iPhone um das
mehr oder weniger öffentliche Sprachrohr des Trump-Teams handelt. Alles, was vom Android-Gerät kommt ist hingegen direkte Meinungsäußerung seiner Exzellenz.

 Neuer Job, neues Handy.

Während die Aushändigung des berühmt-berüchtigten „Atomkoffers“ an das neue Staatsoberhaupt in den letzten Tagen für einigen Wirbel gesorgt hat, entgeht den meisten, welche Veränderungen das Amt des Präsidenten mit sich bringt. Vom -tatsächlichen- Einzug ins Weiße Haus (eine Verkleinerung für Donald Trump) über die quasi eigene Boeing 747 (vorher 757) bis hin zur eigenen Prätorianergarde (Secret Service) bietet das Amt des Präsidenten einige Vorzüge, aber eben auch Verpflichtungen.

Die New York Times schreibt, Trump habe bereits im Laufe dieser Woche sein bisheriges, privates Android-Smartphone gegen ein abhörsicheres Gerät eintauschen müssen. Dabei handelt es sich um ein normales Procedere, Teil der sog. „Transition“ von einer Regierungsmannschaft zur darauffolgenden.

Welcher Art das neue, abhörsichere und verschlüsselte Präsidenten-Telefon ist, bleibt natürlich geheim. Barack Obama hatte zuletzt 2016 seinen geliebten Blackberry gegen ein Smartphone eintauschen müssen, das weder Text-Funktionen bot noch eine Kamera oder auch nur in der Lage war, Musik abzuspielen. Hintergrund: Jede zusätzliche Funktion neben der reinen Telefonie ist ein potenzielles Einfallstor für Hacker. Ein ähnliches Schicksal dürfte nun Donald Trump ereilt haben.

Twitter? Lifehack.

Allen Bedenken von Sicherheitsleuten zum Trotz: Trump wird auch im Amt weiter fleißig twittern. Und er hat dafür offenkundig bereits einen Weg gefunden: Vermutlich das Smartphone eines Mitarbeiters. Den jüngsten Tweet zur Einführung hat er bereits wieder über ein Android-Gerät abgesetzt:

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