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LG G5: Bessere Fotos Dank Kamera-Modul?

Smartphone versus Kamera
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Die Kamera des LG G5 hat schon einiges zu bieten und beeindruckt durch großartige, gut belichtete Fotos. Vor allem die Weitwinkelfunktion erweitert die Nutzungsmöglichkeiten der Smartphone-Kamera. Mit dem Zusatzmodul CAM Plus sollen die Fotos noch besser und die Handhabung noch einfacher werden. Doch wie gut ist das Modul wirklich?

Was hat das Zusatzmodul zu bieten?

Wie alle vorgestellten Module wird auch CAM Plus an den sogenannten Magic Slot angeschlossen. Die Verdeckung an der Unterseite des Smartphones wird herausgezogen, der Akku entfernt und auf das CAM-Modul gesteckt. Anschließend wird das Modul einfach in das Handy geschoben.
CAM Plus ersetzt das Tippen auf den Bildschirm durch echte Knöpfe und erweitert den Akku um zusätzliche 1.200 Milli-Ampere. So soll das Handy über vier Stunden länger durchhalten. Mit nur einem Knopfdruck wird die Kamera-App über das Modul geöffnet. Auch Auslöser und Videoaufnahme werden schnell aktiviert.

Das CAM-Modul mit Akku

Dieses Modul wird an der unteren Seite des LG G5 eingesteckt.

Zoomen über den Bildschirm ist nicht mehr nötig. Dazu hat LG ein Rädchen am Zusatzmodul verbaut, mit dem einfach und intuitiv der Bildausschnitt vergrößert und wieder verkleinert werden kann. Doch nicht nur das vereinfacht die Bedienung. Durch den zweistufigen Auslöser wird das Scharfstellen zum Kinderspiel. Ein leichtes Antippen des Auslösers reicht aus, um das Foto scharf zu stellen. Bei festerem Druck wird dann das Foto geschossen.

Einiges könnte man besser machen

Neue Features die man nur mit dem Aufsatz verwenden kann, gibt es nicht. Stattdessen werden die bereits bestehenden App-Funktionen einfach nur per Knopfdruck ausgelöst. Die Serienbild-Funktion, die normalerweise in der Kamera-App enthalten ist, ist mit dem Modul leider nicht mehr nutzbar, was schade ist.

LG G5 und CAM Plus-Modul

Mit oder ohne Modul – Die Kamera des LG G5 schießt sehr gute Bilder.

Der eingebaute Zusatz-Akku verlängert zwar die Nutzungszeit, allerdings wird das Modul dadurch weitaus schwerer. Wer sich das CAM Plus  zulegt, sollte also einen festen Griff beim Knipsen haben. Außerdem verschiebt sich der Schwerpunkt, wodurch das Smartphone doch leichter aus der Hand rutscht. Leider passt auch die Haptik des Kamera-Moduls nicht zum hochwertig verarbeiteten G5. Die Erweiterung aus Plastik hat eine unebene Rückseite, die sie griffiger machen soll. Allerdings wirkt das Ganze eher billig und wertet das LG G5 optisch nur ab. Zusätzlich kann mit diesem Modul keine Schutzhülle verwendet werden. Hier gilt: gut festhalten!

Ein weiterer Minus-Punkt: Sobald das Kamera-Modul angeschlossen wurde, beginnt der eingebaute Akku damit, den Smartphone-Akku aufzuladen. Das bedeutet, dass das Kameramodul nach jeder längeren Fotosession aufgeladen werden muss, was mit rund 2 Stunden fast genauso lange dauert, wie das Aufladen des Handy-Akkus. Das hätte man umgehen können, indem man dem Nutzer entscheiden lässt, wann der primäre Akku aufgeladen wird. Es gibt einen Nachteil, der nicht nur bei diesem Modul besteht. Das Smartphone muss vor dem Modulwechsel erst heruntergefahren werden. Häufiges Wechseln zwischen den Modulen kann also lästig werden, besonders wenn der Akku zusätzlich jedes Mal getauscht werden muss. Hier lohnt sich die Investition in einen zweiten Akku. Das lästige Aus- und Einschalten, ist damit aber natürlich nicht beseitigt.

Lohnt es sich?

Wer das Handy im April vorbestellt hatte, bekam das Modul gleich gratis dazu. Wer es sich nachträglich zulegen möchte, zahlt 99 Euro. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob es ihm das Geld wert ist. Immerhin kommt das Gerät ganz ohne neue Features und bietet wirklich nur eine Erweiterung für die Hobby-Fotografen, die einfach lieber auf den Auslöser, als auf den Bildschirm, drücken Alles in allem ist die Bilanz hier eher enttäuschend. Wir sind trotzdem schon sehr gespannt auf das Sound-Modul, die 360-Grad-Kamera und die Virtual-Reality-Brille, die außerdem erschienen sind. Vielleicht schlagen sich diese Kandidaten ja besser.

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