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Ist mein Zuhause bald smarter als ich?

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Die Cebit lässt vermuten, dass sich die Geräte in unserer Wohnung bald besser mit dem Internet auskennen als wir. Immerhin surfen immer mehr von ihnen den lieben langen Tag durchs Netz, um uns das Leben einfacher zu machen. Zwei neue Errungenschaften wurden kürzlich auf der weltweit größten Messe für Informationstechnik, die sich heute dem Ende neigt, vorgestellt.

 

naon_rendering_2Ist Ihre Heizung schon im Internet unterwegs? Bestellt Ihre Waschmaschine das Waschmittel endlich selbst oder gehen sie etwa noch selbst einkaufen? Das müssen sie natürlich nicht! Und dank neuester technischer Entwicklungen müssen sie ab sofort nicht einmal mehr darüber nachdenken, wie gut die Luft in ihrer Wohnung ist. Tun Sie gar nicht? Muss ja auch nicht sein. Immerhin hat das Rostocker Startup PipesBox gerade naon entwickelt – ein Smart Living System, das rund um die Uhr Luftqualität, Luftfeuchtigkeit und Temperatur misst und bei Bedarf das Lüften empfiehlt. So soll es helfen Energie zu sparen und zum Beispiel Schimmel in der Wohnung zu vermeiden. Fragt sich nur, wie gut es Ihnen gefällt nachts aufzustehen und das Fenster zu öffnen, weil es der Technik zu muffig ist. Aber naon kann noch mehr: In Kombination mit anderen Smart Home-Systemen kann es auch Musik, Heizung oder den Toaster steuern, eben je nachdem, was Ihnen wichtig ist. Ab Mai wird also alles einfacher und das traute Heim zum absoluten Wohlfühltempel – weil Sie sich um nichts mehr kümmern müssen. Legen Sie die Füße hoch – zumindest so lange, bis wieder dicke Luft ist.

Sicherheit geht vor: Arlo Q

Mit Arlo Q haben die Sicherheitsexperten von Netgear ein neues Mitglied der Arlo-Kamerafamilie auf der Cebit vorgestellt. Das gute Stück dient wortwörtlich der Überwachung von allem, was Ihnen lieb und teuer ist – sogar bei Nacht. Denn Arlo Q sieht alles, auch wenn kein Licht vorhanden ist, und zeichnet es auf. Traut sich tatsächlich ein Einbrecher auf das Grundstück informiert Sie  der technische Wachhund sofort über ihr Smartphone. Und je nachdem, wieviel Humor Sie haben, können Sie sogar noch ein paar nette Worte an den Eindringling wenden, bevor Sie die Polizei rufen. Weniger bedrohlich ist ein anderer Einsatzort für Arlo Q: das Kinderzimmer. George Orwells „Big Brother is watching you“ trifft hier nicht ganz zu. „Mother is watching you“ hingegen schon eher. Will das Kind mal wieder nicht einschlafen, sieht und hört der Helfer alles und informiert die Eltern, Großeltern und, wenn Ihr Kind fragt, auch direkt den Weihnachtsmann per Benachrichtigung auf das Smartphone. Wachhund und Kindermädchen in einem – das ist Arlo Q.

Smarte Klamotte – Zuhause und unterwegs vernetzt

Wer sich zum Schluss noch nicht so richtig mit Technik, die im Netz surft, anfreunden kann, der findet vielleicht an der Erfindung der Interaction Design-Studenten der Hochschule Osnabrück Gefallen. Bob the Belt ist ein Gürtel, der sich buchstäblich enger schnallt, wenn sein Besitzer zu viel Geld ausgibt. Er ist mit dem Bankkonto verbunden und bestraft jede Abbuchung, indem er sich zuzieht. Aber irgendwann ist ja auch mal Schluss, spätestens wenn das Konto leer ist, oder der Träger aus seiner Kleidung herausplatzt. Da ergibt sich für dieses Produkt nicht nur Spar- sondern vielleicht sogar Diät-Potenzial.

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