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Fortschritt im Rückspiegel

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Die IFA ist vorbei, und nachdem wir die Segnungen der Technik nun ein paar Tage verdaut haben, wollen wir uns nicht nochmal an den Feinheiten von 4k-Displays, Rundscreens und Speichergrößen abarbeiten.
Interessanter ist vielmehr der Blick aufs Ganze: Das Wunder des Smartphones war und ist die überbordende Funktionsvielfalt. Machen wir es kurz und begnügen uns mit einemSchulterblick in die Vergangenheit. Vor kaum einem Jahrzehntchen waren Smartphones genauso hässlich wie funktionsarm, kaum mehr als Farbtaschenrechner mit Telefonfunktion. Allen, die sich nicht erinnern können oder wollen oder die „Gnade der späten Geburt“ für sich in Anspruch nehmen dürfen, sei der Beispielsuchbegriff „Nokia 7600“, ans Herz gelegt. Nein, nicht alle Handys sahen so aus.

Glücklicherweise.

Aber allein die Tatsache, dass das Motorola RAZR als stilbildende Hightech-Designikone gefeiert wurde, sagt eigentlich schon alles. Gerade die Mobiltelefonära der frühen 2000er Jahre eignet sich nur bedingt zur nostalgischen Schwelgerei – auch wenn ich mir mit dieser Aussage sicher nicht nur Freunde mache. 2000er Handys waren für die Mobiltelefonie das, was der Historismus für die Architektur war: Ausgereizt.
Tatsächlich, wir sollten Steve Jobs dankbar sein, auch wenn manch einer
-berechtigte- Bedenken anmeldet ob der allgegenwärtigen Auswertung unserer Interessen, Käufe, Ortsdaten usw. Es ist wie mit der Büchse der Pandora. Neben allem, was die Ära digitaler Vernetzung an Fragwürdigkeiten aufwirft, entsteigt ihr zugleich auch die Hoffnung. Smartphones liefern grenzenlose Informationen in jeden Winkel der Welt, sie befeuern Revolutionen, schaffen bildhafte Transparenz und ermöglichen über Kontinente hinweg unmittelbaren Austausch. Manches davon ist konkret messbar, manches erlebbar, anderes bleibt diffus. Wie bei allen Neuerungen hängt die konkrete Bedeutung der Innovation davon ab, was wir aus ihr machen.

Und sie ist heute schon überwältigend: Sowohl technologisch als auch in ihrer Ausstrahlung auf fast alle anderen Lebensbereiche. Riesige Fernseher mit Bildschirmtechnologien, Betriebssystemen und Chips aus dem Smartphone-Bereich, Kühlschränke mit Nachschubfunktion, selbststartende Kaffeemaschinen und intelligente Alarmanlagen, Stereoanlagen mit Geschmacksverstärker, und, und, und.

Um auf den Schulterblick zurückzukommen; etwas wie Vernetzung, Interoperabilität oder kooperative Interaktion; das hat es auf der IFA 2005 nicht gegeben, schlicht weil es gar nicht vorstellbar war. Durch welches IFA-Review von 2005 man sich auch klickt, die 2000er waren eine Standalone-Ära. Für die allgemeine Akzeptanz der heutigen Zeit und Technologie wird es nun entscheidend sein, den Menschen im Wortsinne zu signalisieren, dass die Systeme der Zukunft nicht nur komfortabel, sondern auch sicher sind. Denn an Verkaufsargumenten für unterstützende Systeme hat es noch nie gefehlt. Aber beim Aspekt Sicherheit betreten Unternehmen, die bisher auf Haushaltsgeräte und Lautsprecher spezialisiert waren: Neuland.

Zuverlässige Controller von erfahrenen Herstellern bekommt Ihr jedenfalls -wie immer- schon heute bei uns: https://www.deinhandy.de/

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