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Das exklusive Ticket zum iPhone 7

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Heute hat Apple mit dem Verkauf des iPhone 7 begonnen. Die Fans haben es sehnsüchtig erwartet und, ähnlich wie in vergangenen Jahren, vereinzelt vor den Apple Stores gecampt. Wir haben zum Verkaufsstart mit den Apple-Fans im Berliner Store am Ku’damm gesprochen.

Freitagmorgen, 7.30 Uhr auf dem Berliner Kurfürstendammen. Vor dem Applestore stehen etwa 50 Menschen und starren auf die Tür. Gleich ist es soweit, gleich werden sie alle ihr neues iPhone in der Hand halten – hoffentlich. Wie gebannt starren hundert Augen auf die Tür des Apple Stores, die von Mitarbeiterin in dunkelblauen T-Shirts und Security-Männern mit neongelben Warnwesten bewacht wird. Wer schon früh hier war, konnte einen der begehrten Plätze in der Schlange ergattern. Wer später kommt muss erstmal hinter der Absperrung stehen bleiben. Egal ob früh oder spät, am Ende gilt nur eins: Vorbestellt oder nicht vorbestellt?

In den Medien wurde in den letzten Tagen bereits berichtet, dass das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus zum Verkaufsstart nicht mehr nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, malt zuerst “ verkauft werden. Nur wer das neue Flaggschiff im Internet reserviert hatte, bekam letztlich auch ein Gerät. Diese Methode sei für alle Beteiligten entspannter, erklärt Pressesprecher Tobias Fröhlich. Das Gedrängel der letzten Jahre hat damit also ein Ende. Wer schon vor Freitag auf dem Ku’damm campte wurde von den Mitarbeitern über die neuen Spielregeln informiert. Trotzdem sind vor dem Store zahlreiche Mutige anzutreffen, von denen einige einen weiten Weg auf sich genommen haben – ohne Reservierung. Oleg Melnyk ist in der Nacht mit zwei Freunden aus der Ukraine nach Berlin gekommen. „Alles am iPhone 7 begeistert mich und hoffentlich bekomme ich es auch ohne Vorbestellung“, sagt er.

Anstehen vor dem Apple Store

Anstehen für das iPhone 7

Lange Gesichter vor der Tür

Ärgerlich ist es natürlich, wenn die Online-Reservierung nicht funktioniert. Das passierte Maximilian Glöckner, der sich im Gespräch direkt als Apple-Jünger outet. „Ich wollte das iPhone vorbestellen, konnte aber die Bestellung nicht abschließen“, beschwert sich der 21-Jährige. Voller Hoffnung steht er nun trotzdem hier, um später enttäuscht und ohne iPhone 7 nach Hause zu fahren. Wer es rein schafft, darf gesittet in einer Schlange warten, bis ihm ein Mitarbeiter zugeteilt wird, der die Daten überprüft und das iPhone aushändigt. Alle anderen stehen mit langen Gesichtern vor der Tür. Erst um zehn Uhr dürfen auch sie rein und das iPhone 7 zumindest anfassen – bis dahin warten sie teils traurig, teils wütend und rauchen eine Frustzigarette nach der anderen.

Anstehen im Apple Store

Anstehen im Apple Store.

Große Freude derweil im Apple-Store: Die Bearbeitung der Vorbestellungen geht schnell und wer endlich sein iPhone bekommt, möchte diesen einzigartigen Moment natürlich für die Nachwelt festhalten. Ein Schnappschuss mit der neuen Errungenschaft und dann noch ein kurzer Abstecher zu den Apple Watches und den MacBooks – Weil man ja schon mal da ist. Die Freude steht fast jedem Kunden deutlich ins Gesicht geschrieben. Lukas Bornschlegel hält die Tüte mit seinem iPhone glücklich in der Hand und grinst von einem Ohr zum anderen. „Es ist ein ganz anderes Erlebnis, wenn man das iPhone hier abholt, als wenn man es im Vertrag dazubekommt“, meint er.

Wieso eigentlich Apple?

Florian Kämpfe hat sich für das iPhone 7 in Gold mit 128 GB entschieden. Sein erstes Apple-Smartphone war das iPhone 3g, das am 11. Juli 2008 vorgestellt wurde. Die Vorteile des iPhones liegen für ihn klar auf der Hand. „Hardware und Software kommen aus einem Haus, deswegen läuft das System viel flüssiger“, sagt der Berliner. Die Nummer 7 verbindet er nun vor allem mit hoher Prozessorleistung, schließlich hat das iPhone 7 alle anderen Flaggschiffe in den Benchmarks überholt. Der Apple-Fan kauft sich in jedem Jahr das neueste Modell, das iPhone 7 wird er also mit Erscheinen des nächsten Flaggschiffes wieder verkaufen. „Es verliert ja nicht so massiv an Wert wie ein Gerät von Samsung oder Sony“, erklärt er.

Florian Kämpfe

Florian Kämpfe mit seinem neuen iPhone 7.

Mit dem Ticket zum iPhone 7 hat Apple den Verkaufsstart entspannter gemacht, allerdings nur für die die vorbestellt haben. Allen anderen war vor allem die Frustration anzusehen. Man hoffe, so ein Apple-Pressesprecher, dass das iPhone ab nächster Woche ohne Vorbestellung verkauft werden könne. Verschiedene Mobilfunkanbieter haben hingegen offenbar Probleme mit der Lieferung des iPhone 7. Dank der Türsteher bekommt man das Gefühl, dass das Ticket zum iPhone 7, die Exklusivität der Marke Apple nur verstärken soll. Das scheint zu funktionieren: Apple vermeldete am Anfang der Woche, dass die Vorbestellungen für das iPhone 7 viermal so hoch seien wie für das 6, das 2014 erschien.

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