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Aus alt mach neu

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Na, das sind doch mal Werte. Im direkten Vergleich erweisen sich deutsche Nachrichtenportale als erstaunlich vertrauenswürdig. Das jedenfalls legt die jüngst veröffentlichte Reuters-Studie zum mobilen Nachrichtenkonsum nahe. Stolze 60% aller in Deutschland befragten Probanden bescheinigen unseren Nachrichtenanbietern eine hohe Glaubwürdigkeit. Dabei handelt es sich zwar um einen gemittelten Wert, bei dem alle Anbieter auch vom unangefochten hohen Renommee der traditionellen Medien profitieren; die gute, alte Tagesschau gilt immer noch als Flaggschiff der Glaubwürdigkeit.

Aber: Anders als in Großbritannien oder Frankreich geben vor allem Zeitungsportale den Ton in puncto digitaler Reichweite an. Am meisten Nutzer erreichen hierzulande die üblichen Verdächtigen: SPON, Bild und T-Online rangieren auf den ersten drei Plätzen. Für die meisten von uns dürfte das keine allzu große Überraschung sein, wer sich die Zahlen aber ansieht, erkennt in erster Linie einen Beleg für die immer noch maßgebliche Reputation traditioneller Verlagshäuser.

“Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen” sagt schon der Dichter. Gut, gut – mit Goethe wedeln ist billig, aber des Pudels Kern ist offensichtlich: Das Vertrauen in traditionelle Informationsanbieter. Ein Stellenwert, der sich auch in der dezidierten Nutzung ihrer Online-Portale niederschlägt.

Eine Trendwende sieht zwar immer noch anders aus, aber von schleichender Transition dürfen wir wohl sprechen. Denn während Zeitungshäuser in der Vergangenheit mit schwindenden Absatzzahlen kämpfen mussten, erschließen sie sich mittlerweile neue Nutzer auf dem digitalen Markt. In der Kombination alter und neuer Veröffentlichungswege erreichen traditionelle Sparten wie TV und Print sogar 90%, bzw. 74% aller Befragten und stechen damit sogar die deutlich mobilaffineren Briten aus.
Aber: Während auf der Insel bereits 45% aller Teilnehmer bereits das Smartphone oder Tablet als primären Informationskanal nennen, sind es hierzulande gerade mal 31%.
Da geht also noch was.

Passende Smartphones für ungehemmten Nachrichtengenuss findet Ihr natürlich wie immer bei uns:

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Weiterführender Link zur Reuters-Studie:
https://goo.gl/y1LBvC

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