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Zwei Realitäten – Was sind AR und VR?

AR und VR
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Playstation VR, Samsung Gear VR 2, Google Daydream View – Virtual Reality ist derzeit eine der am meisten besprochenen Technologien. Mit der Vorstellung des neuen ASUS ZenFone AR gerät aber auch eine andere Technik wieder in den Fokus: Augmented Reality. Doch was ist der Unterschied zwischen AR und VR?

VR: Erlebe eine neue Welt

Virtual Reality
Von der Couch in den Ozean mit VR.

Im Bereich der Virtual Reality scheint alles möglich. Virtuelle Welten, die wir aus Spielen kennen oder uns immer erträumt haben, werden plötzlich wahr. Alles was es dazu braucht, sind eine VR-Brille und eine Recheneinheit – sei es ein PC, eine Konsole oder ein Smartphone. Sobald Du die Brille und die meist dazugehörigen Kopfhörer aufsetzt, siehst Du eine andere Welt, die teilweise schon sehr real wirkt. Dabei muss es nicht mal ein fiktiver Ort sein, den Du „betrittst“. Kürzlich häuften sich die Berichte über einen Engländer, der mit seinem Hometrainer, einer VR-Brille und Google Maps quer durch England radelte. Die Möglichkeiten sind also scheinbar unbegrenzt – eine Technologie mit einem großen Potenzial, vor allem für Spieleentwickler.

Das erste VR-Gerät wurde schon 1968 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) von Ivan Sutherland entwickelt. Das sogenannte Head Mounted Display (HMD), übersetzt „am Kopf befestigte Anzeige“, war so schwer, dass es zusätzlich von der Raumdecke getragen werden musste. Heute sind VR-Brillen weitaus bequemer und in vielen Formen und Farben erhältlich. Die Auswahl reicht von der Oculus Rift über die Playstation bis zu Gear VR, um nur einige Vertreter zu nennen. Auf der IFA konnten wir die VR-Brille von ZTE, die mit dem Axon 7 betrieben wird, ausprobieren.

Virtual Reality für das Smartphone

Cardboard
Ein Anfang: Vor der Daydream View brachte Google die Cardboard heraus.

Neben der Playstation VR und Oculus Rift, gibt es auch für das Smartphone tolle Möglichkeiten die Welt der Virtual Reality zu entdecken. Während Samsung mit der Gear VR auf dem Markt vertreten ist, hat Google eine VR-Plattform, die nicht nur mit Pixel-Smartphones, sondern auch mit anderen Geräten genutzt werden kann. Daydream kann mit einem passenden Smartphone und der VR-Brille Daydream View verwendet werden. Die Zertifizierung „Daydream ready“ haben aktuell nur die Pixel-Smartphones, das Moto Z von Lenovo, das ZTE Axon 7, das Asus Zenfone AR und das Huawei Mate 9. Voraussetzung für die Funktion ist Android 7. Passende Apps, die bereits mit Daydream genutzt werden können sind zum Beispiel Google Street View, das Harry-Potter-Spiel Fantastic Beasts und auch News-Apps. Mehr Infos zu Daydream View bekommst Du hier.

AR: Erweitere Deine Realität

Mindestens genauso spannend wie VR ist AR – Augmented Reality. Anwendungen dieser Art bringen Dich nicht in eine neue Welt, sondern erweitern die Realität. Wie funktioniert das? Über Sensoren nimmt ein Smartphone oder ein anderes AR-fähiges Gerät den Raum wahr. Tiefe, Höhe und Co. werden abgescannt und aufgenommen. Nun setzt die entsprechende VR-Anwendung zum Beispiel einen Pinguin mitten auf die Straße – einen digitalen natürlich. Schaust Du nun durch die Kamera, siehst Du ihn. Wer sich das schwer vorstellen kann, der sieht in diesem Video des Sunshine Aquarium in Tokyo wie es funktioniert. Seit Sommer 2016 sollte AR jedem bekannt sein. Schließlich hat das AR-Game Pokémon GO zahlreiche Menschen auf die Straßen gelockt, um virtuelle Monster in einer realen Welt zu jagen.

Pokémon GO
Das Spiel des Sommers 2016: Pokémon GO.

Die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von AR lassen sich kaum aufzählen. Denn AR kann nicht nur privat sondern auch im medizinischen Bereich, vom Militär, von Designern oder Architekten und vielen anderen Berufsgruppen benutzt werden. Der Vorteil: Die entsprechenden Anwendungen lassen sich in die Realität integrieren und geben dem Nutzer die Chance virtuelles und reales gleichermaßen zu erleben.

AR selbst ausprobieren

Möbel Einrichtung
Hilft beim Einrichten: Augmented Reality.

Sony hatte es schon mit der Playstation Portable ermöglicht: Mit einer kleinen Kamera, die man an das Gerät steckt, konnten AR-Games gespielt werden. Ähnlich wie bei Pokémon GO konnte der Spieler zum Beispiel Tieren hinterherjagen und sie einfangen. Mit Googles Projekt Tango kommt AR auch auf das Smartphone – bisher aber leider nur auf das Asus ZenFone AR und das Lenovo Phab 2 Pro. Allerdings gibt es zahlreiche AR-Apps, die auch ganz ohne Googles Plattform funktionieren, nützlich sind und Spaß machen. Wer zum Beispiel eine neue Wohnung einrichten will, der kann sich für Augment entscheiden. In der App können 3D-Modelle von Möbeln ausgesucht und im Raum positioniert werden. Ein wenig mehr Unterhaltung bringt die App AR Invaders, die sowohl für iOS als auch für Android erhältlich ist. Im Spiel musst Du den Planeten, oder zuerst mal Deine Wohnung, vor der Alien-Invasion retten. Wer es ruhiger mag, kann zum Beispiel mit Google Sky Map in die Sterne gucken und sich verschiedene Sternbilder anzeigen lassen.

Und was ist jetzt besser?

In diesem Fall müssen wir uns zum Glück nicht entscheiden. Denn beide Technologien sind nicht nur vielversprechend, sie haben auch eine ganze Menge Potenzial. Die Anwendungsmöglichkeiten scheinen fast endlos und es lohnt sich auf jeden Fall beides auszuprobieren. Dir fehlt noch die richtige Ausrüstung für das VR-Erlebnis? Mit unseren Angeboten kommt VR zu Dir nach Hause. Sichere Dir jetzt ein Samsung Galaxy S7 Edge und eine Gear VR 2 kostenlos zum Tarif O2 Free XL dazu.

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