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Europa ohne Grenzen

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Das ist doch mal ein willkommenes Zeichen! Während ringsum die Schlagbäume runtergehen und die einst so stolze Idee vom grenzenlosen Europa ins Wanken gerät, schickt sich die Telekommunikationsbranche an, Brücken zu schlagen. Wie das? Ganz einfach! Vodafone macht Schluss mit Roaming!

Roaming Adé – aber noch nicht für alle

Vodafone-Vorstand Ametsreiter hatte bereits am Wochenende denn allmählichen Abbau der Tarifgrenzen verkündet. Heute folgten dann erstmals konkrete Zahlen, und die geben Anlass zum Staunen: Neukunden und Kunden mit Vertragsverlängerung kommen schon in den nächsten Tagen in den Genuss europaweit ungebremster Datenübertragung ohne zusätzliche Roaminggebühren. Voraussetzung ist der Abschluss eines neuen Vodafone-Red-Vertrags, bzw. eine entsprechende Vertragsverlängerung. Für Bestandskunden ändert sich vorläufig erstmal nichts.

Highspeed-LTE für alle – Vodafone löst die Datenhandbremse

Die interessantere Nachricht betrifft aber tatsächlich alle Kunden – denn die bisherige Geschwindigkeitsbegrenzung fällt samt und sonders weg. Alle Privatkunden kommen ab 14. April in den Genuss der unbegrenzten LTE-Geschwindigkeit, sofern verfügbar. Außerdem legt Vodafone bei seinen Red-Tarifen eine ordentliche Schaufel Datenvolumen drauf. Statt „Red 2“ und „Red 8“ setzt Vodafone auf eine höhere Staffelung, etwa mit 3 oder 10 GB Datenvolumen. Dafür dreht Vodafone aber auch an der Preisschraube. Rund 10€ mehr im Monat werden auf 24 Monate hochgerechnet fällig.

Stacheldraht

Bald Vergangenheit: Altmodische Ländergrenzen

Wer, wie, was, warum?

Vodafone knippst das Roaming aus. Richtig so. Und der Schritt ist überfällig, denn EU-Roaming-Flats als bezahlte Tarifoption sind in Zeiten länderübergreifender Providerangebote weder zeitgemäß noch vermittelbar. Gerade Anbieter wie Vodafone sind mittlerweile in einer Vielzahl europäischer Märkte aktiv, sodass sich Reisende am Ende zwar bei unterschiedlichen Kostenstellen einbuchen, letztlich aber immer auf Rechnung desselben Anbieters telefonieren. Dass zeitgleich alle Privatkunden mit der gleichen Geschwindigkeit surfen, könnte sich als geschickter Schachzug erweisen, um eine Preisanpassung als Leistungszuwachs zu vermarkten. Hier orientiert sich Vodafone von nun an am Preisniveau der Telekom. Aber nicht alle Tarife erfahren ein Upgrade, um auch preisbewussten Vertragskunden weiterhin ein Angebot machen zu können, bleiben die Tarife der „Smart“-Sparte vorläufig unangetastet.

Fazit

Vodafone rüstet auf, um den Preiskampf zu beenden. Die Zeiten, in denen Anbieter um jeden Kunden mit Dumpingangeboten kämpften, sind offenbar vorbei. Zu groß ist der Investitionsaufwand für LTE und zukunftssichere Technologien. Stichwort „5G“. Dafür bekommen Kunden in Zukunft noch leistungsstärkere Tarife. Ob die Rechnung aufgeht und wie die Kundschaft mittelfristig reagiert, bleibt erstmal abzuwarten. Freuen dürften sich allerdings die Sekundäranbieter, die Kontingente im Netz der Großen einkaufen um damit Tarifpakete im Budget-Bereich zu schnüren. Denn bei Monatsgebühren jenseits der 50€-Schallgrenze dürften preiswerte Alternativen künftig noch mehr Kunden interessieren.

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