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LG: G-Reihe bleibt modular

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Das LG G5 war das erste modulare Smartphone auf dem Markt. Die Idee dahinter wurde gelobt, die Verarbeitung ließ jedoch zu wünschen übrig, wie verschiedene Online Magazine berichteten. Zusätzlich erreichte der Konzern mit seinem Flaggschiff weniger Kunden als erwartet. Trotzdem wird LG wahrscheinlich ein weiteres modulares Smartphone herausbringen.

Bei der Vorstellung des LG V20 hat Der Konzern bestätigt, dass auch das LG G6 modular sein wird, wie Cnet berichtet. Das modulare Konzept von G5 wurde von den Medien zwar sehr gelobt, kam aber nicht so gut wie erhofft bei den Kunden an. Laut Schätzungen wurde das erste LG-Smartphone, das um Module wie einen Kameragriff oder einen Lautsprecher erweitert werden konnte, bis jetzt nur etwa 2,2 Millionen Mal verkauft. Trotzdem hält der Konzern an seinem Konzept fest.

Das sorgte für Frust

Das LG G5 hatte ein gutes Konzept in mittelmäßig verarbeitetem Mantel zu bieten. Die Idee, das Smartphone über Module zu erweitern, war nicht schlecht. Allerdings machte das G5 unfreiwillig wegen mäßiger Verarbeitung und seinem Metall-Unibody Schlagzeilen. Denn was als robuster Korpus daherkam, entpuppte sich als Mogelpackung. Denn tatsächlich hat LG einen Aluminium-Body präsentiert, der ist allerdings mit einer Schicht Plastik und Farbe überzogen ist.

Das Lg G5 und Kameramodul

Leider fanden sich am Body noch weitere Mängel, zum Beispiel am Magic Slot. Dieser weist an den Seiten unterschiedliche Abstände zum Rest des Bodys auf, wodurch unschöne Lücken entstehen. Auch der Knopf, mit dem der Magic Slot vom Rest des Smartphones gelöst werden kann, ist teilweise fehlerhaft verarbeitet und sitzt bei vielen Geräten schief im Gehäuse. Diese Fehler und auch die begrenzte Auswahl an Modulen sorgten für Frust bei den Nutzern. Zuletzt hatten Käufer des LG G5 den enormen Preisverfall zu bemängeln. Nur ein halbes Jahr nach der Vorstellung kostet das Gerät statt ursprünglich 699 Euro nur noch 360 Euro.

Im nächsten Jahr besser?

Fans von modularen Smartphones können hoffen, dass sich LG die Kritik zu Herzen nimmt und sich beim G6 etwas mehr ins Zeug legt. Die Verarbeitung dürfte vermutlich besser werden, und mit einem zweiten modularen Gerät steigt hoffentlich auch die Zahl der Zusatzmodule. Zudem haben Konkurrenten wie Lenovo ebenfalls ein erweiterbares Gerät präsentiert, und Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Vielleicht bekommen wir im nächsten Jahr ja eine ausgereifte Version eines prinzipiell gelungenen Konzepts zu Gesicht.

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