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Googles Daydream erwacht zum Leben

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Technische Tagträume: In dieser Woche hat Google die VR-Brille Daydream vorgestellt. Nun hat der Konzern nun auch eine Liste der passenden Spiele und Anwendungen veröffentlicht.

Auf seiner Entwicklerkonferenz Google i/o 2016 im Mai hatte der Internetriese die neue Virtual-Reality-Plattform Daydream angekündigt. Abgerundet wird das Konzept durch eine eigene VR-Brille. Für diese wird es nicht nur Spiele, sondern auch alltagstaugliche Apps geben.

Über 40 verschiedene Apps werden derzeit von Entwicklern programmiert oder für VR optimiert. Auf seiner Webseite zeigt Google, was man alles mit der neuen VR-Brille erleben kann. Ab November kommt Daydream View auf den Markt. Dann werden auch schon einige Programme im Play Store zum Donload bereitstehen. Darunter ist zum Beispiel eine Spiel-Demo, die vor allem Harry Potter-Fans begeistern soll. Sie können in J.K. Rowlings „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ in die zauberhafte Welt von Hogwarts eintauchen. Auch typische Google-Apps wie YouTube und Street View werden für die VR-Nutzung angepasst. Das richtige Kino-Feeling sollen Netflix und Google Play Movies & TV schaffen. Insgesamt hat Google eine gute Mischung verschiedenster Spielegenres und nützlicher Programme ausgesucht.

Alle VR-tauglichen Apps im Überblick:

Spiele:

Orbital Loop
Frostbound
Keep Talking and Nobody Explodes
Sisters
Avakin Live
Baskhead
Poly Runner
Layers of Fear
Claro
Loco Motors
Claro
daydream Blue
Cosmic Chef
Drift
Classroom Aquatic

Archer E. Bowman
Underworld Overlord
Affected
Home Run Derby
Action Bowling
Hunters
VR Karts Sprint
The Arcslinger
Hungry Shark World
Need for Speed
Mekorama
Earthshape
Fantastic Beasts
Wonderglade
Danger Goat
Gunjack 2: End of Shift

Anwendungen:

Google Street View
New York Times VR
Wall Street Journal
CNN
Ocean Rift
The Guardian
Relax VR
Hello Mars
USA today
Google Photos
YouTube
Netflix
Google Play Movies & TV
Invasion
Jaunt

Ziemlich schick: Daydream View hebt sich optisch deutlich von der Konkurrenz ab.

Daydream View nur mit neuem Smartphone

Die neue Google-Brille unterscheidet sich vor allem optisch von bisher bekannten Modellen. Anstatt Plastik plastik sien zu lassen, setzt der Hersteller hier auf einen Stoffüberzug, der das Gerät weniger kühl erscheinen lässt. Daydream View ist ebenso wie die Gear VR kein vollwertiges VR-Modul, sondern benötigt einen Controller und ein kompatibles Android-Smartphone. Letzteres ist allerdings noch rar gesät: Nur die frisch vorgestellten Pixel-Smartphones sind bisher „Daydream-Ready“ und können mit der Brille verwendet werden.

Wer die VR-Brille will, muss wahrscheinlich auch gleich ein neues Handy kaufen. Zwar ist die Software-Komponente schon in Android Nougat 7.1 enthalten, trotzdem werden nur wenige Handys mit der Brille kompatibel sein. Googles VR-Spezialist Clay Bavor hatte schon Ende Mai in einem Interview gegenüber RoadToVR geäußert, „dass es wahrscheinlich keine rückwirkend für Daydream gerüsteten Smartphones geben wird“.

Maßnahmen zur Qualitätssicherung?

Vor allem die Hardware-Ausstattung soll wichtig für die Kompatibilität sein. Google wolle einen hohen Qualitätsstandard garantieren, wofür alle Komponenten zusammenpassen müssten, so Bavor. Der Konzern schreibt hochauflösende und schnelle Displays, leistungsstarke Prozessoren und einen großen Arbeitsspeicher vor.

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