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Klassische Runderneuerung – Blackberrys Classic

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Das neue Jahr ist schon wieder fünf Tage alt, und wir nutzen natürlich die Gelegenheit Euch en passant ein erfolgreiches 2015 zu wünschen!
Wir halten es da mit Hermann Hesse – jedem neuen Anfang usw., ihr wisst schon. Ein neues Jahr ist schließlich der ideale Zeitpunkt, um den Blick auf das Kommende zu werfen.

Wohl kaum ein Smartphonehersteller hat dabei Althergebrachtes so gekonnt mit Erneuerung versöhnt wie Blackberry. Pünktlich zum Jahresende hatte der ins Schlingern geratene Fabrikant von Business-Handys das Blackberrry Classic ins Rennen geschickt um verlorengegangenes Terrain zurückzuerobern. Zuvor waren alle Versuche des kanadischen Unternehmens gescheitert in den Consumer-Bereich für Smartphones vorzustoßen. Daran konnten auch Fullscreen-Touchoberflächen und ein aufwändiges Lifestyle-Branding nichts ändern. Nun kommt Blackberry Kunden entgegen, die das gewohnte Blackberry-Feeling vermissen. Das Classic leitet die Kehrtwende zum Altbewährten ein.
Mit Trackpad und Tastatur macht das Blackberry Classic schon äußerlich seinem Namen alle Ehre. Optisch knüpft es beim Vorgänger Bold 9900 an und hat vom Vorfahren die separate Menüleiste zur Rufannahme ebenso übernommen wie den Edelstahlrahmen.

Beim Bildschirm setzt Blackberry auf das Beste aus beiden Welten. Während Tastatur und Trackpad wie gewohnt das wichtigste Element zur Eingabe bleiben, besitzt das Classic zusätzlich einen 3,5 Zoll-Touchscreen mit 720×720 Pixeln (294 ppi). Angetrieben wird der Hybride von einem Qualcomm-Dualcore-Prozessor mit 1,5 GHz und 2GB Arbeitsspeicher. Damit ist das Classic zweifelsfrei solide ausgestattet. Die internen 16 GB Speicher lassen sich per microSD auf beeindruckende 128 GB ausbauen. Mit 2515 mAh Akkuleistung verfügt das Classic auch über genug Atem für kontinuierliches Arbeiten. Allerdings ist der Akku fest verbaut und hievt das Classic auf ein Gewicht von stolzen 178 Gramm, das allerdings in Verbindung mit dem durchgehenden Unibody-Gehäuse für ein ausgesprochen wertiges Materialempfinden sorgt. Mit Maßen von 131×72,4×10 Millimetern liefert der neue Blackberry bekannte Dimensionen und kommt auch hier vor allem Nutzern entgegen, die noch auf Klassiker wie das Bold oder das Curve setzen. Runderneuert ist jedoch das Betriebssystem – das Classic läuft mit Blackberry OS 10.3.

Dass Blackberry nach wie vor für eine unübertroffen solide Infrastruktur steht, bewies jüngst der großangelegte Hackerangriff auf den Konkurrenten Sony in den Weihnachtstagen. Nach Informationen des Wall Street Journals und eines Insiderblogs soll die Belegschaft des japanischen Elektronikriesen nach dem Zusammenbruch der eigenen Mailserver notgedrungen seine bereits eingemotteten Blackberrys wieder startklar gemacht haben. Damit konnten den Gerüchten zufolge wenigstens 6000 Mitarbeiter wieder auf ihre Mails zugreifen.

So hat denn alles auch sein Gutes – oder wie das Newsportal Bloomberg es ausdrückte: „Wenn es ein Unternehmen gibt, das seinen Ruf dank der Attacke auf Sony aufbessern konnte, dann war es Blackberry.“

Quellen:
http://www.wsj.com/articles/behind-the-scenes-at-sony-as-hacking-crisis-unfolded-1419985719?mod=e2fb
http://blogs.blackberry.com/2014/12/sony-rebuilt-email-using-blackberry-devices/
http://www.bloomberg.com/news/2014-12-31/old-blackberrys-came-to-the-rescue-after-sony-s-systems-hacked.html

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