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Samsung veröffentlicht Smart Watch Gear S3

Gear S3
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Heute mal aus der Gadget-Fabrik. Wir waren live dabei: Beim gestrigen Samsung Unpacked Event in Berlin, das im Vorfeld der am Freitag beginnenden IFA stattfand. Was gab es zu sehen? Viele Krawatten, einen Gear-VR-Achterbahn-Simulator und natürlich den Star des Abends – Samsungs neue Smartwatch, die Samsung Gear S3.

Samsung wagt sich also abermals aus der Deckung und stellt seine neueste Interpretation der digitalen Handschelle vor, diesmal unter dem Label Gear S3 und vollgepackt mit allerhand lebenswichtiger Technik, die Knight Rider vor Neid erblassen ließe. Kaum 30 Jahre nach Erstvorstellung des alten Menschheitstraums mit der eigenen Armbanduhr telefonieren zu können, ist die Vision zum Produkt geworden. Wie massentauglich das Ganze ist, muss sich abermals zeigen, zuletzt lagen die weltweiten Verkaufszahlen dramatisch unter den Erwartungen der Hersteller.

Armband Samsung Launch

Starkes Stück Metall

Den Neustart markieren zwei Modelle der Gear S3, eine „Classic“ genannte Variante, die sich klar an der etablierten Formensprache hochpreisiger Zeitmesser orientiert und die S3 „Frontier“. Letztere macht einen klar robusteren Eindruck und dürfte sich an outdoor-affine Gadgetkäufer richten. Beiden Modellen kommt zugute, dass sie nach IP68 zertifiziert, also sowohl vor Staub als auch ständigem Untertauchen zumindest zeitweise geschützt sind. Technisch nehmen sich beide Modelle nichts, unter der Haube schlägt jeweils das gleich Herz.

Rein äußerlich machen beide Modelle eine gute Figur. Sie setzen sich dabei wohltuend vom filigranen Vorgängermodell Gear S2 ab, das nach Meinung vieler Beobachter allzu schlank daher kam. Bei der diesjährigen Generation hat sich Samsung bewusst für ein markanteres Erscheinungsbild entschieden und setzt auf Edelstahl in Uhrmacherqualität. Um sich von bisherigen Modellen abzusetzen, schlägt sich der diesjährige Fortschritt auch im Zuwachs der Displayfläche nieder. Obwohl der Unterschied von 1,2 auf 1,3 Zoll zunächst nach zurückhaltender Evolution klingt, hat es das Upgrade durchaus in sich: Symbole erscheinen prominenter, und auch kräftigere Finger können einzelne Apps nun bequemer öffnen.

Always on und trotzdem ausdauernd

Beim Display setzt Samsung nun auf „Always on“-Technologie, wie man sie bereits aus der Smartphone-Sparte kennt. Die Gear S3 ist also wirklich im sprichwörtlichen Sinne „immer an“, wie es sich für ein Ziffernblatt gehört. Trotzdem dürfen sich Interessierte auf ein ausdauerndes Smartwatch-Erlebnis freuen. Gegenüber dem Vorgänger wächst der Akku von 250 mAh auf 380 mAh und verspricht nach Samsung-Angaben bis zu vier Tage Laufzeit.

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Und auch GPS ist ab sofort von Haus aus mit an Bord, und damit beim digitalen Kartenlesen keine Langeweile aufkommt, gibt es ab sofort einen eingebauten Lautsprecher in der der Gear S3. Der ist aber natürlich nur zu Unterhaltungszwecken verbaut, sondern soll in erster Linie dazu dienen, Anrufe entgegennehmen zu können, ohne extra das Smartphone zücken zu müssen. Dafür hat sich Samsung außerdem einen Kniff einfallen lassen, der es erlauben soll, Anrufe auch dann entgegennehmen zu können, wenn die Finger gerade in Handschuhen stecken: Ein leichter Dreh am Metallkranz („Lunette“) genügt, und los kann’s gehen.

Launch im Tempodrom
Gear S3 Launch im Tempodrom

Schickes Rundumpaket für kompromisslose Techies

Samsung investiert seit Jahren bemerkenswert große Ressource in den Smartwatch-Markt, und auch wer sich nicht zu den begeisterten Early Adopters zählt, kommt nicht umhin zu bemerken, dass die Technik hier bemerkenswerte Fortschritte gemacht hat. Finish und Verarbeitung wirken hochwertig, die Rufannahme und Bedienung wirken zunehmend ausgereifter und die Vielzahl verfügbarer Darstellungsweisen und Armbandkonfigurationen macht die Gear S3 zu einem ebenso ansehnlichen wie praktischen Alltagsgegenstand. Wie wacker sich der Akku im Alltag tatsächlich schlägt, bleibt ausgiebigeren Tests vorbehalten. Leider hat Samsung noch keinen Preis genannt, zu dem das edle Multifunktionsmetall über die Ladenfläche gehen wird, aber der Anspruch an Form und Funktion lässt darauf schließen, dass Samsung sich abermals an der Preispolitik des ewigen Rivalen Apple orientieren wird.

Gear S3 Class und Frontier – die Technischen Daten

Maße und Gewicht: 46 x 49 x 13 mm, 57 Gramm (Classic), 62 Gramm (Frontier)

Display: 1,3 Zoll. OLED-Technologie mit 360 x 360 Pixel (278 ppi) unter Corning Gorilla Glass SR+

Prozessor: Dual-Core mit 1,0 GHz

Speicher & RAM: 4 GB, 768 MB RAM

Akkustärke: 380 mAh

System: Tizen OS 2.3.2

Netz: Bluetooth 4.2, WLAN b/g/n, NFC, GPS/Glonass

Sensoren: Beschleunigung, Lage, Höhenmesser, Puls, Umgebungslicht

Armband: 22 Millimeter, frei kombinierbar mit vielen Drittanbietermodellen

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