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iPhone 7 mit 32 GB ist langsamer als andere Geräte

Speicher
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Günstiger aber auch kleiner und langsamer: Das iPhone 7 mit 32 GB Speicher benötigt für das Laden und Speichern von Daten deutlich mehr Zeit als Modelle mit größeren Speicher-Chips. Das zeigen Tests von GSMArena und Heise.

Wer sich ein iPhone 7 zulegen aber keine horrenden Preise zahlen möchte, der greift gerne auf die Basis-Version des Apple-Smartphones mit 32 GB zurück. Zum Glück hat Apple in diesem Jahr die Minimal-Speichergröße von 16 auf 32 GB erhöht und bietet seinen Kunden damit ein solides Speicherpaket an. Für 759 Euro ist das kleinste iPhone zu haben, wer mehr will muss für 128 GB schon 869 und für 256 GB schon 979 Euro zahlen. Günstiger bekommst Du das iPhone 7 natürlich bei uns!

Dass es sich lohnt mehr zu investieren, zeigen neue Benchmark-Vergleiche der verschiedenen Speichergrößen. GSMArena hatte schon Anfang Oktober darauf hingewiesen, dass die 32 GB-Version des neuen iPhones langsamer ist als die 128er Version. Tatsächlich erreicht das kleine iPhone eine Lesegeschwindigkeit von 691 MB/s, während das Konkurrenzmodell satte 926 MB/s schnell war. Bei der Geschwindigkeit, mit der Daten abgespeichert werden, ist der Unterschied noch deutlicher. Hier liegt die 32er Version mit nur 39,6 MB/s deutlich hinter den 308 MB/s des iPhone mit 128 GB. AreaMobile hat in einem eigenen Test sogar das iPhone 7 mit 256 GB einbezogen und dort eine weitere Geschwindigkeitssteigerung festgestellt.

Unterschied ist im Alltag kaum zu merken

iPhone 6 und 6s
Die verschiedenen Speichervarianten des iPhone 6s und iPhone 6 wurden ebenfalls getestet.

Mit den neuen Erkenntnissen im Hinterkopf nahmen die Experten von Heise ältere iPhones unter die Lupe. Beim iPhone 6s trat die 16 GB gegen die 128 GB-Version an. Dabei war das iPhone 6s mit 16 GB mit einer Schreibgeschwindigkeit von 40,1 MB/s deutlich langsamer als das iPhone 6s mit 128 GB mit 319 MB/s. Interessant war im Test aber vor allem die Lesegeschwindigkeit, die sich deutlich unterschied. Die größere Version hinkte hier mit nur 359 MB/s hinter der 16er Version her, die 542 MB/s erreichte. Bei den zwei getesteten iPhone-6-Modellen mit 16 und 64 GB war der Unterschied nur klein. Hier ergaben sich Werte von 153 MB/s und 180 MB/s Lesegeschwindigkeit und 34,2 MB/s und 61,7 MB/s Schreibgeschwindigkeit. Insgesamt ist das iPhone 7 eindeutig das schnellste iPhone aller Zeiten.

Wirklich bemerkbar machen sich diese Unterschiede im Alltag nur bei Anwendungen, die sehr viel Speicher benötigen. Ein praktischer Test zeigt die Schwächen der 32-GB-Variante recht deutlich. GSMArena kürzte ein Video mit 3,2 GB und 4K-Auflösung. Beim Neu-Speichern wurde dann die Zeit gestoppt: Dabei benötigte das 128er Modell knappe 14 Sekunden, während sich das iPhone mit 32 GB ganze 52 Sekunden damit aufhielt.

Anderer Hersteller, andere Geschwindigkeit

Speicher
Die Speichergeschwindigkeit macht sich nur bei großen Anwendungen bemerkbar.

Wer häufiger Videos schneidet oder Apps nutzt, die viel Speicher verbrauchen, sollte sich beim Kauf eines iPhone 7 eher für eine größere Speichervariante entscheiden. Auch Zocker sind mit der 128er oder der 256er Version besser beraten. Hier lohnt es sich mehr Geld zu investieren. Alle sollten mit den Geschwindigkeiten des iPhone 7 mit 32 GB keine Probleme haben.

Es ist bekannt, dass Apple bei den Flashspeichern auf unterschiedliche Hersteller setzt, wodurch auch Geschwindigkeitsunterschiede zustande kommen können. Eine andere Theorie besagt, dass Apple einen Speicher-Controller verwendet, der erst bei 128 GB seine volle Geschwindigkeit erreicht.

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